Blog - Rund um den Hof

Hofprojekt 2009

Am 17.10.2009 von mag geschrieben

So, liebe Blog-Leser, es gibt tatsächlich mal wieder einen Eintrag ;-) Was unseren Sanierungsfortschritt angeht, habt Ihr nicht wirklich viel verpasst. Mit einem Baby vergeht die Zeit wie im Fluge und leider bleibt oft nicht viel Zeit für aufwändigere Hofprojekte.
Für dieses Jahr haben wir uns „nur“ ein großes Thema vorgenommen – die Hoffläche zwischen den 3 Gebäuden.
Die Fläche mußte abgezogen werden, der Schutt (natürlich alles voll... ;-), eine Dungplatte und eine alte Grube entsorgt werden. Für die späteren Wege und Befestigungen wurde dann eine Tragschicht eingebracht und verdichtet. Außerdem wurde längs des Stalls der Untergrund für die Paddocks geschaffen und an der Stirnseite des Stalls der für einen Longierplatz. Leerrohre für Elektro- und sonstige Leitungen, sowie Drainagen haben wir verlegt, außerdem schon mal die hofseitige Dachentwässerung des Stalls.
Auch unsere „Rampe“ am Hauseingang, ein aus Europaletten zusammengezimmertes Konstrukt, wurde durch ein Podest mit Treppenstufe aus Feldsteinen ersetzt. Dito am Nebeneingang Hundeschleuse. Dazwischen haben wir Granitpflaster verlegt. Schön!!
Weil für den Rest unsere Mittel nur bis zur Tragschicht reichten, liegen die Wege nun deutlich tiefer (da hier mal Großpflaster/Mecklenburger Bund verlegt werden soll) als die angrenzenden Flächen. Das ist ungünstig, weil der Mutterboden dann nachrutscht. Aber gut, vielleicht können wir nächstes Jahr zumindest die wichtigsten Bereiche pflastern – dieses Jahr wollen wir jetzt erstmal im Haus weiter machen.

Jetzt aber die extra lange Bildershow:

21. Juli – Ein paar Bilder vom Hof vor dem großen Erdschieben. 21. Juli – Vor dem Eingang. Die hübsche Palettenrampe hatten wir für Kinderwagentransport gebastelt, doch der Abschied wird nicht schwer fallen... 22. Juli – etwa 5 Stunden später. Die spätere Pflasterfläche an der Scheune wird ausgehoben. 23. Juli – Der Aushub – durchsetzt mit Schutt – wird abtransportiert. Die LKW bringen gleichzeitig RC-Beton für den Pflasterunterbau.
23. Juli – im Bild ein kleiner Teil des aufgenommenen alten Feldstein-Pflaster. Es war komplett überwachsen und unter einer Wegbefestigung aus Ziegelschutt verborgen. Leider als Pflaster durch zahlreiche ältere Erdarbeiten unvollständig und zerstört. 27. Juli – am Stall gab es auch noch eine alte Jauchegrube, die unser Bagger leichthändig rausgepult hat. 28. Juli – Der Unterbau aus RC-Beton der späteren Wegflächen wird abgerüttelt. Links abgesteckt der Bereich der späteren Paddocks vor dem Stall. 28. Juli – der Hof nimmt Formen an, die Wege, bzw. Pflasterflächen treten hervor, ein Großteil der Schutterde ist schon abtransportiert.
28. Juli – Blick Richtung Eingang. Hier, wo ein Staudengarten entstehen soll, haben wir die Erde extratief ausheben lassen. Wehe, mir begegnet da später auch nur ein Schuttbrocken... 29. Juli – Blick aus Richtung Straße auf den Hof. Da wächst kein grüner Halm mehr. Unser Eingang ist momentan hinten durch den Anbau. 31. Juli – die „Feinarbeiten“ beginnen. Am Stall werden später 4 Regenfallrohre sein, für deren Aufnahme und die der Paddock-Drainagen wird hier das KG-Rohr verlegt. 31. Juli – Blick auf unseren neuen Steinreichtum, jetzt kompakt platziert auf der Stall-Rückseite. Vorne im Bild die Drain-Rohre für Paddocks und Longierplatz.
5. August – Der moderne Hof braucht natürlich auch Strom- und Datenkabel an neuralgisch wichtigen Punkten. Dafür haben wir schon mal die Leerrohre verlegt. 5. August – Die Drainage-Rohre auf den Paddocks sind verlegt und angeschlossen, der Filterkies wartet darauf, verteilt zu werden. 12. August – Pflasterarbeiten am Wohnhaus. Da Granitblockstufen leider sehr teuer sind, haben wir uns die eigenen Ressourcen und damit für Eingangsstufen aus Feldsteinen entschieden. Die frostreie Gründung (Beton) war allerdings auch sauteuer... 12. August – Frostfreie Gründung für den Nebeneingang. Dusseliger Weise nicht rechtzeitig ausgehoben und wollten hier nicht nochmal den Betonmischwagen kommen lassen. Loch war aber zum Glück kleiner – trotzdem dolle Schufterei.
23. August – Die Treppe zum Nebeneingang Hundeschleuse ist bereits fertig verfugt, die Hauptreppe zumindest schon fertig verlegt. Als Fugmasse wurde ein Trasszementmörtel gewählt, soll am besten vor Ausblühungen schützen. 23. August – Detailblick auf die unverfugte Haupttreppe. Wie bei den Pflastersteinen haben wir hauptsächlich rötliche Steine herausgesucht. Schön dieses Foto zu haben, denn durch das Verfugen ging leider ein Teil des Charmes verloren. 2. September – Der Filterkies auf Paddocks und Longierplatz wird mit einem Vlies bedeckt, bevor nochmal 25 cm Sand und irgendwann später dann noch mal eine 10 cm Tretschicht aufgetragen werden. 2. September – Sandschicht für die Paddocks. Problem ist, dass die Wegetragschicht knapp 30 cm tieferliegt als das spätere gepflasterte Niveau. Auch haben wir zwischen Stall und Scheune einen Niveauunterschied von fast 70 Zentimetern.
2. September – Westliche Giebelseite des Stalls, der neue Longierplatz. Obwohl wir die komplette Rampe weggerissen haben, wird es auch hier wegen Geländeunebenheiten eine Art Terrasse zur Hofseite geben. 2. September – Longierplatz von der Straße aus. Der stützende Rand wird befestigt. An den beiden kleinen Türen im Giebel kann man noch sehen, wie hoch die seitlichen Betonrampen anstiegen, die abgerissen wurden. 2. Oktober – Zum Abschluß, unsere neue Vorderansciht vor den Gartenarbeiten. Nie mehr durch den Schlamm in Haus waten müssen ;-)) Der Garten soll mal durch einen kleinen schmiedeeisernen Zaun vom Hof abgegrenzt werden. 2. Oktober – und nochmal der Blick wie auf Bild 1, wenn auch deutlich herbstlicher und kahler ;-). Was da in der Mitte sprießt ist übrigens Weizen, der Mutterboden kommt vom Acker. So geht unser diesjähriges Großprojekt nun zuende.

Nestbau

Am 16.03.2009 von mag geschrieben

Zusammen mit Heiko, der dieses Wochenende mal wieder zu Besuch war, haben wir tatsächlich noch rechtzeitig das Storchennest gebaut und „online“ gebracht.
Danke für’s Verleihen an Michael (Hubwagen), an Mecki (Forsterbohrer), an Ulf (Stichsäge) und an Norbert für’s Spendieren der Lärchenbretter. Und natürlich an Heiko für’s Mitbauen und die todesmutige Montage auf dem Betonmast...

Jetzt können wir nur hoffen, dass auch ein Storchenpärchen dort einzieht, denn zuletzt haben hier im Ort wohl vor Jahrzehnten Störche genistet.

Wer sowas auch gerne hätte: Anleitung zum Bau eines Storchennestes

Die Bodenplatte aus Lärchenholzbrettern. Heiko bohrt hier die Löcher für die Randbefestigungen. Beim Befestigen der Seitenwände. Außenrum Birkenreisig für die Optik... drinnen weiches Heu-Polster für die Kleinen.
Erste Übung mit dem Hebewagen zur Kontolle der alten Nestplattform. Die alte Plattform war (nicht ganz unerwartet) nicht mehr zu gebrauchen und eine neue Befestigungsmöglichkeit mußte gebastelt werden. Platz ist auch im kleinsten Körbchen – Thomas passt schon noch irgendwie rein. Zu wem gehören nur die Füße da unten links ;-)
Auf dem Weg nach oben, jetzt müßen die Holzbeinchen nur passgenau auf den Betonpfeiler navigiert werden... ... und jetzt passen hoffentlich die Bohrlöcher, bzw. die Gewindestangen lassen sich durchschieben und festziehen, ohne dass einer aus der Kabine purzelt oder das Nest runterfliegt. Krönender Abschluß: Mittels weißer Farbe auf dem Nestrand erfolgreiche frühere Benutzung durch simulierten Storchenbabyschiss vortäuschen.

Geburtstagshund

Themen: Tiere Rund um den Hof Am 01.03.2009 von mag geschrieben

Unser Hofhund Annika wird heute 2 Jahre alt. Bis auf heimlich auf die Sofas klettern und sich ständig mit anderen Hundemädels anlegen wollen bist Du ganz klar der allerbeste Dobi wo gibt ;-)

Recycling-Projekt

Themen: Rund um den Hof Garten Am 21.10.2008 von mag geschrieben

Hier sehen wir die Errichtung einer ersten komfortablen Holzwohnstätte am Nordgiebel des Wohnhauses. Natürlich wurde zwecks Zirkulation ein luftiger Abstand zur Hauswand gelassen. Für den gleichfalls luftigen Unterbau sorgen gute alte Europaletten, die hübschen Abschlüsse an den Seiten sind ehemalige Lehmwickelstaken vom Dachboden. Daran lehnt ein Klettergerüst aus Baumschnitt-Resten, an dem sich nächstes Jahr Clematis hochranken sollen. Ein nettes Recyclingprojekt also (unser Konto dankt’s).

Das Dach besteht momentan noch aus einer provisorische Mischung 2er Dachsteine – zuerst wollten wir die Reste der Ziegel vom Wohnhaus verwenden, es war aber unmöglich, bzw. unverschämt teuer, die paar fehlenden nachzukaufen. Da im Nachbarort gerade das Kirchendach renoviert wird, konnten wir dann (nach einigen organisatorisch-bürokratischen Hürden) von dort schöne alte Biberschwänze bekommen. Welche nun erstmal unentschlossen daneben lagern. Um sie nämlich richtig aufzulegen, müßten wir zunächst nochmal die Lattung ändern. Haben wir im Augenblick denn nichts besseres zu tun? Doch!

weiter

Apfelernte 2008

Themen: Rund um den Hof garten Am 17.10.2008 von mag geschrieben

Trotz trockenem Sommer gab es wieder Äpfel ohne Ende, wenn sie auch teilweise kleiner waren als im Vorjahr. Auch der Boskop (hier im Bild) trägt in diesem Jahr überreich.
Und obwohl Amy Lou schon ordentlich Fallobst weggeputzt hatte, war schon wieder genug gefallen um wieder über 200 Flaschen Apfelsaft zu pressen.

Mähwerk

Themen: Rund um den Hof Am 07.10.2008 von mag geschrieben

Um das Königreich-/Zaunbauthema dann erstmal abzuschließen: hier seht Ihr unsere neue Mitbewohnerin Amy-Lou, ein Quarter Horse. In kürzester Zeit hat sie unsere beiden – zugegeben schon herbstlich schwächelnden – Wiesen (etwa 3000 und 5000 qm) kurzgeschoren. Dabei exakt um Ampfer, Brennesseln und Co. herumgefräst. Wenn schon ein Pferd soviel vertilgt… wir brauchen mehr Land!
Leider ziemlich utopisch, die Agrarindustrie rückt hier keinen Quadratmeter raus...

Das Königreich wird eingezäunt ;-)

Themen: Rund um den Hof Am 07.09.2008 von mag geschrieben

Es ist nicht ratsam, am Ende eines ziemlich trockenen Sommers Zaunpfähle zu setzen. Nicht, wenn man schweren Lehmboden hat... Trotz beeindruckendem Erdbohrer, einer freundlichen Leihgabe aus der Nachbarschaft, hatten wir unsere liebe Mühe. Besonders – natürlich – die letzten 3 Löcher waren nochmal richtig gemein, aber am Sonntag waren dann die Wiesen hinterm Stall und bei den Obstbäumen „umpfählt“.
Ehrlicherweise muß man dazu sagen, dass wir bei der Wiese hinterm Stall nur eine Reihe setzen mußten (der Rest ist ja bereits eingezäunt). Die rotweiße Hecke am Ende wird mit „mobilen“ – also temporären – Pfählen vor hungrigen Pferdemägen geschützt.

Die Eichenpfähle haben wir ganz günstig bekommen, sie haben zwischen 1,50 und 3,00 Euro das Stück gekostet. Teilweise mußten/konnten Tom und Jens sie noch spalten.
Die „Front“ansichten, also die Zaunreihen, auf die man vom Haus aus schaut, haben wir im lattenverträglichen Abstand von 2,50 bis 3,00 Metern gesetzt. Beim Rest sind es etwa 9 m zwischen den Pfählen, da vorerst eh nur Elektrolitzen gespannt werden.

Fergie lahmt

Themen: Rund um den Hof Am 31.08.2008 von mag geschrieben

Nachdem wir mit der Motorsense den alten zugewucherten Feldweg entlang unserer Obstbäume wieder freigesenst hatten, wollten wir heute mit den Eggen drüber, um den ganzen Hubbeln und Wurzeln zu Leibe zu rücken. Dabei hat sich Fergie seinen gebrechlichen (= super porösen) rechten Vorderfuß demoliert (= Platten).

Die Aktion wurde also abgebrochen und Fergie mußte auf der Felge bis zur Scheune humpeln. Morgen neuen Reifen bestellen und aufziehen lassen – schon wieder 70 Euro rausgehauen. Wehe wenn mal die großen Hinterräder dran sind (die zählen auch schon eher Jahrzehnte), dass wird richtig wehtun.

PS.: Das auf dem Bild ist aber Fergies gesunder Fuß.

Ein Königreich für ein Pferd

Themen: Stall Rund um den Hof Am 29.08.2008 von mag geschrieben

Das Königreich ist unser Hof – natürlich ;-) Das Pferd, eine Quarter Horse-Stute, zieht als Wintergast zu uns, sie gehört dem Tierarzt hier aus dem Ort. Zu dessen zweitem Pferd, einem Hengst, kann sie noch nicht, da Pferdenachwuchs üblicherweise in den Sommer hineinwachsen und sie somit auch erst im Frühjahr gedeckt werden soll (die Pferdeschwangerschaft dauert fast ein Jahr).

Wir werden provisorisch eine Ecke im Stall herrichten – den sie ansonsten vorerst leider nur mit gelagerten Baustoffen teilen wird. Dafür hat sie die beiden Koppeln für sich, da muß „nur“ noch ein Zaun drum...

Sommerfest mit Regen

Themen: Rund um den Hof Außerdem Am 20.07.2008 von mag geschrieben

Das 3. Hof-Sommer-Baustellenfest ist gefeiert. Dieses Jahr war’s schon ein bißchen komfortabler. Statt in Scheune oder Zelt konnten die Übernachtungsgäste ihre Schlafsäcke und Luftmatratzen im Haus ausbreiten, allerdings mangels Türen (außer unserer mintgrünen Improvisation für’s kleine Bad) mit eingeschränkter Privatspähre ;-)

Das Gas geben hat sich also gelohnt – ansonsten hätten wir auch ein wettertechnisches Problem gehabt. Die Feier am Samstag war nämlich begleitet von herrlichsten Gewittern mit satten Hagelschauern. Aber in der Scheune war es schön kuschlig und grillen konnten wir dennoch problemlos an der Toreinfahrt. Das mit dem Platz... hatten wir ja schon öfters, begeistert mich aber trotzdem immer wieder ;-) Nur das Lagerfeuer in Gang zu halten, dass wir für unser polnisches Prarzonki im gußeisernen Topf brauchten, war nicht so einfach – aber das Ergebnis mal wieder sehr lecker.
Danke jedenfalls an die Gäste, dass es wieder ein supernettes Wochenende und vor allem ein toller Abend war!

Ja, es regnet nicht mehr ;-)

Themen: Garten Rund um den Hof Sanierung Am 12.05.2008 von mag geschrieben

Wer die letzten Tage hier vorbeigesurft ist, hat’s wohl schon geahnt: die Bauherrenschaft hatte keine Zeit zum bloggen. Wenigstens das Winterbild oben habe ich nun mal ausgetauscht. Aktueller Stand der Baustelle:

Rasen anlegen – schleppt sich weiter hin. Wir brauchen noch 3, 4 Ladungen Sand. Immerhin hat sich ein Nachbar mit einem Bodenmeißel in seinem Maschinenpark gefunden, so dass eine Lösung für das Tiefenlockern anbahnt. Hoffentlich passt es terminlich.

Türzargen – Warten auf Angebote. 2 Tischler waren da, am Mittwoch soll noch ein Dritter kommen. Dann mal schauen, was der Bauch und die Kasse sagen.

Schneckendusche – Boden in Arbeit. Dazu werde ich nochmal eine Bilderserie nachtragen. Viel, viel, sehr viel aufwändiger als geahnt die Mosaiksteine schneckenförmig zu verlegen. Kotau vor den antiken Fliesenlegern, die ganze Säle mosaikiert haben.

Malern – on hold. Die Putzer haben kleine Risse und unfertige Stellen beigeputzt, jetzt könnte es eigentlich losgehen, aber zuerst mußten die Fliesenböden imprägniert werden.

Fliesenböden – machen richtig Arbeit. Die Cottoböden gingen ruckzuck und sehen gut aus. Bei den Zementfliesen gibt’s ein Maleur nach dem anderen. Dazu später mehr und ausführlich – bin im Moment zu frustriert.

Ansonsten – die Obstbäume blühen, die Schwalben zwitschern, die Sonnen scheint und Annika hat endlich Schwimmen gelernt, ein Tag ist schöner als der andere.

PS.: Die fehlenden Blog-Artikel aus der „Pausenzeit“ werde ich sukzessive nachtragen – wenn Zeit ist...

In zwei Jahren kann geheizt werden

Themen: Rund um den Hof Am 28.04.2008 von mag geschrieben

Spät, aber dennoch haben wir es dieses Jahr geschafft, etwas Holz zu machen. Unser Nachbar hatte über einen befreundeten Förster einen Baum organisiert, eine umgestürzte Buche mit etwa 6-7 Raummetern „Feuersubstanz“. Nach dem ewig schlechten Wetter ging es Anfang April endlich zur Sache, die Feinarbeit – sprich auf Brennraummaße sägen und spalten erfolgte dann nach und nach auf dem Hof.

Dieses Wochenende war unser Lieblingsbauhelfer Cousin Jochen zu Besuch und durfte sich mit an dem verbliebenen Haufen austoben. Außerdem hat er für Tom und die Schneckendusche Mosaiksteinchen von der Matte gepult und gereinigt, eine äußerst unbeliebte Arbeit – fast so unbeliebt wie Schutt sammeln, das er seinem Cousinchen dann aber gnadenlos allein überließ ;-)

Wir machen den Weg frei

Themen: Garten Rund um den Hof Am 23.04.2008 von mag geschrieben

Im Februar – ein schmucker vermüllter Erdwall hockt zwischen den Obstbäumen Und heute – nachdem Fergie mit zwei hintereinander geketteten Eggen hier einen Nachmittag rauf und runter gefahren ist.

Vergangenen November gab es ein Mißverständnis, dass jede Menge Arbeit nach sich zog. An jedem halbwegs treckertauglichen Tag haben wir seitdem die ungewollten Erdhaufen abgetragen, Senken damit aufgefüllt und, wo nötig, das Gefälle zum Teich hin verstärkt. Eine dieser unschönen Erdablagen erhob sich hier an den Obstbäumen. Auf dem Vorher-Foto leider nicht so richtig zu erkennen, gab es dadurch eine richtige Stufe zum tiefer liegenden Terrain.

Zahllose schuttverseuchte Baggerschaufeln voll haben wir weggeschafft und verarbeitet und zum Schluß hieß es die übrig gebliebene Kraterlandschaft (Fergie hatte sich mehr als einmal festgefahren und mit der Frontladerschaufel kann man auch nicht so wirklich sauber baggern) wieder glatt zu ziehen.

Dazu nahm Fergie zwei hintereinander gekettete Eggen in Schlepp und Tom kutschierte ihn eine Ewigkeit im Slalom zwischen den Bäumen hindurch. Dabei wurde auch einen Teil des alten Wegs zwischen Acker und Obstbaumwiese freigeeggt. Das sieht hier allerdings besser aus, als es ist, denn es stecken noch reichlich Pflaumenstubben auf der Strecke. Aber das ist eine andere Geschichte.

HH

Themen: Rund um den Hof Stadtleben Jobs Außerdem Am 05.04.2008 von mag geschrieben

Es ist Wochenende, bin seit knapp einer Woche in Hamburg und fahre gleich nochmal zum Kunden in die Agentur, da Montag Präsentation ist. Habe die Zeit genutzt, ein paar März-Beiträge im Blog nachzutragen.
Wetter war zum Glück durchgehend sch..., also kein Verlust oder Gartensehnsucht. Na ja, was heißt Garten – das Matschfeld, das mal ein Garten werden soll. Tiefenlockerer für Fergie ist nun in Auftrag gegeben, Sonntag und Montag hatten wir nochmal Erde geschoben um künftige Dauerpfützen zu vermeiden, dabei hat sich Fergie mal wieder festgefahren.
Im Haus sind nun Küchenecke und Vorratsraum gefliest, bin schon gespannt, wenn ich mir das Dienstag anschaue! Tom hat gestern mit unserm Nachbarn aus einer umgestürzten Buche in einem weit entfernten Wald ;-) 6, 7 Raummeter Holz gemacht. Schön, aber jetzt kann erstmal der Frühling kommen.

Mein Freund der Baum

Themen: Rund um den Hof Am 11.03.2008 von mag geschrieben

ist tot. Er starb – ob im frühen Morgenrot ist nicht dokumentiert – durch die Hand von Emma, dem Sturmtief, das hier letzte Woche durchtobte. Es handelt sich um eine der verbliebenen schönen alten Birken auf dem Grundstück unseres Nachbarn. Selbiger Nachbar kommt nur gelegentlich ins Dorf, sein Haus hier steht inmitten einer wahren Wildnis (so wild wie bei uns, bevor wir alles in eine Schlammpiste verwandelt haben ;-) Es ist eine entzückende kleine Reetdachkate, leider mittlerweile fast gänzlich enthauptet und mit entsprechend angegriffenen Balken. Ich sähe sie ja gerne restauriert, aber der Standardspruch: „Da lohnt sich nicht“, oder wahlweise „Die ist hin, da kann man nichts mehr machen“ haben ihr Schicksal besiegelt.
Einmal ist sie allerdings dem Abriß schon entkommen, da landete der Abrißbagger auf dem Weg zum Tatort im Graben. Der Herr hat ein Zeichen gesandt ;-)

Die sturmgeknickte Birke nun hätte dem Häuschen beinahe den Rest gegeben, hätte nicht die dazwischen stehende Fichte heldenhaft den Sturz abgefangen. Da wir immer noch nicht zum Holz machen gekommen sind, bot sich hier die Möglichkeit, unserem Nachbarn die Arbeit abzunehmen (mit der Birke natürlich – nicht mit dem Abriß) und uns mit Brennholz zu versorgen. Schade um den schönen Baum, aber Birke duftet wirklich toll im Ofen...

Sensetion

Themen: Garten Rund um den Hof Am 22.02.2008 von mag geschrieben

Die neuen Sensen – noch unberührt und nichtsahnend ob des störrischen Gestrüpps und der unkundigen Hände, die sie erwarten... Nach ausreichend Gefluche auf unsere Sense vom Baumarkt haben wir uns für dieses Jahr Sensen aus der Sensenwerkstatt geleistet.

Außerdem eine klappbare Felco Baumsäge angeschafft und – als finanzieller Höhepunkt – eine Motorsäge von Husqvarna (haltet Eure Bäume fest!).

Damit ist das Garten-Budget für dieses Jahr schon aufgebraucht...

Ein bißchen Winter

Themen: Rund um den Hof Garten Am 06.01.2008 von mag geschrieben

Wir hatten im November eine Baumschneiderin engagiert, die unseren seit Jahren wild umherwachsenden Obstbäumen zu Leibe gerückt war. Die Berge an Ästen und Zweigen habe ich über die Winterzeit zu einer Totholzhecke am nördlichen Grundstücksrand aufgeschichtet. Es gibt noch Lücken, schließlich reden wir hier von etwa 200 m Strecke...
Das Ergebnis ist jedenfalls sehr hübsch geworden, gerade heute mit ein bißchen Schnee gepudert (ansonsten scheint der Winter wieder so lau zu werden wie letztes Jahr). Danke auch an Susann für die Hilfe bei dieser Geschichte!

Da draußen…

Themen: Garten Rund um den Hof Am 04.11.2007 von mag geschrieben

… hat sich auch was getan. Wir haben mal wieder den Garten verwüstet. Das große Ziel ist es ja, auf der ganzen Fläche ein leichtes Gefälle zum Teich hin zu schaffen. Dazu wurde mit dem Bagger eine ganz weich abfallende Senke gegraben. Der Baggerfahrer hatte allerdings den Erdaushub zu einem stattlichen Wall entlang der Grundstücksgrenze aufgeschüttet. Ich dachte, das sei nur temporär geparkt – doch das war Absicht.
„Das ist ja alles voller Schutt, das kann ich doch nicht auf der Fläche verteilen“. Ja, schon richtig, aber das kennen wir ja. Wir versicherten, das wir begeisterte Schuttsammler sind und konnten ihn dazu bewegen, zumindest einen Teil wieder auszubreiten.

Gestern konnten wir dann mit Fergie nochmal finetunen und die ersten Berge Schutt absammeln (wenn Ihr wieder Klagen hören wollt: return). Aber heute ist das Wetter gekippt und wir werden es wohl nicht, wie geplant schaffen, vor dem Winter den Boden hübsch zu machen und abzumagern.

Apfel in der Flasche

Themen: Garten Rund um den Hof Am 19.10.2007 von mag geschrieben

Dieses Jahr wollten wir unser zahlreichen alten Apfelbäume nicht ungepflückt davon kommen lassen. Obwohl die Baustelle gerade ziemlich rotiert und meine laufenden Jobs mich die letzen Tage von morgens bis abends an den Schreibtisch ketteten, schafften wir es, uns einen ganzen Vormittag nur dieser höchst wunderbaren Tätigkeit zu widmen. Einige Äpfel wollen wir lagern, um mal zu schauen, welche Sorten dazu taugen, die anderen sind zu Apfelsaft verarbeitet worden.

Hier in der Gegend gibt es einige Mostereien, bei denen man dann auch den Saft der eigenen Äpfel zurückbekommt, man muß (darf!) dann beim Mosten helfen. Wir haben einige Kisten sortenrein, nach Baum sortiert, abfüllen lassen – auch wenn das den Mitarbeitern der Mosterei ein unverständliches, exotisches Ansinnen zu sein schien (diese Stadteier...). Aber lohnenswert, darauf zu bestehen – unser Apfelsaft-Horizont hat sich beträchtlich erweitert.

Pro Flasche zahlt man übrigens, inklusive 50 Cent Flaschenpfand, 1 Euro. Bei Aldi gibt’s also immer noch billigeren Apfelsaft…

Ein „Schöner von Nordhaus“ (laut Auskunft des Pomologenvereins) – hier noch friedlich an seinem Baum. Hier zusammen mit seinen zahlreichen Kollegen in der Mosterei, kurz vor der Presse. Und hier das Ergebnis in 199 Flaschen.

Forellen-Duett

Themen: Außerdem Rund um den Hof Am 07.10.2007 von mag geschrieben

Heute gab es Fisch, so frisch wie noch nie ;-) Ruthenbergs brachten uns zwei frisch geangelte Forellen, da war noch alles dran – und vor allem drin. Als Tiefkühl- und Fischtheken-Kunde brauchten wir erstmal eine Lektion im Fisch ausnehmen. Tom – der Küchenmeister – ließ feinfühlig ein gewisses Widerstreben erkennen, befreite Kandidat Nummer zwei dann aber doch entschlossen von Kopf und Innereien. Abends kamen die Fischchen dann in Alufolie und in den Backofen und mundeten uns vorzüglich. (Vor allem da wir just 2 Tage zuvor einen Fisch-Flop mit Hecht erlebt hatten, einem Gattungsgenosse, der sich durch eine Überproduktion an Gräten zuverlässig vor genussvollem Verzehr schützt.)

Die neue Katze

Am 01.10.2007 von mag geschrieben

Nachdem unsere Felina verschwunden war, ist ein neuer kleiner Mäusejäger eingezogen… Felina, unser erste Katze, ist leider seit dem Sommerfest verschwunden. Vermutlich hat sie jemand geklaut – natürlich keiner von unseren Besuchern, aber möglicherweise jemand von den Bungalow-Touris oder Badegästen. Leider war sie so zutraulich und hatte zudem die unangenehme Angewohnheit, es sich in offen stehenden Autos gemütlich zu machen (was im Sommer und auf dem Lande nicht selten vorkommt). Wir hatten jedes Loch (und jedes Auto) auf dem Hof nach Ihr abgesucht und auch die Straße, falls es sie doch erwischt hätte – leider keine Spur :-(

Also haben wir uns eine neue Katze zugelegt, denn jetzt zum Herbst hin kommen die Mäuse auf der Suche nach einem gemütlichen Plätzchen in die Scheune und tanzen uns wortwörtlich auf der Decke. Die neue Katze entpuppte sich just als Kater und trägt daher den altehrwürdigen Katernamen der Familie: Kasimir.

Teichnews

Themen: Teich Rund um den Hof Am 19.09.2007 von mag geschrieben

Nicht ohne Mühe konnten wir das Umweltamt Demmin dazu bewegen, sich unseren Teich anzuschauen und eine Wasserprobe zu nehmen. Das Ergebins: die Phosphatwerte lagen mit 2,3 noch höher als bei der Probe, die wir zu Lavaris geschickt hatten (1,8). Da die Nitratwerte allerdings im Normalbereich liegen, ist die Ursache wohl nicht der Düngeeintrag durch die Landwirtschaft. Durch besagtes Rohr am anderen Teichufer entsorgt wohl doch jemand seine Abwässer...

Das Umweltamt läßt uns aber hängen, wir sollen jetzt nachweisen, wo das Rohr langläuft und ob es auch zur Feld-Drainage genutzt wird oder nicht. Sehr witzig. Morgen mal beim Wasserboden-Verband anrufen, vielleicht haben die Pläne dazu (nach unseren Erfahrungen mit dem nicht auffindbaren Teichüberlauf glaube ich mal eher nicht).

Birnenernte

Themen: Rund um den Hof Am 18.09.2007 von mag geschrieben

Warum hängen die leckersten Früchtchen auch immer so hoch? Zusammen mit Nachbar Reinhard und Fergie ging’s vorgestern ans Birnen pflücken. Sehr, sehr leckere Birnen! Es war übrigens ausnahmsweise mal sonnig, so dass wir tollkühn im Anschluß noch mit Fergie den Rest der Koppel abgemäht haben. Wir hatten Glück, heute hat es wieder geregnet...

Der Teich und die Algen

Themen: Teich Rund um den Hof Am 28.08.2007 von mag geschrieben

Wir haben an ein Institut (lavaris.de) eine Probe von unserem Teichwasser geschickt. Dort wurde es zwar nicht auf Giftstoffe, zumindest aber auf Standards wie ph-Wert, Nitrate, Phosphate, usw. getestet. Dieses Jahr haben wir eine wirklich eklige Algenplage im Teich und der Test ergab, dass die Phosphatbelastung bei 1,8 mg/l liegt – empfohlen ist ein Wert unter 0,035! Schock. Außerdem ist der PH-Wert leicht erhöht (8,7).
Leider gehört uns der Teich nicht ganz, ein Drittel des langgezogenen Gewässers liegt auf dem benachbarten Flurstück. Dieses gehört dem Großlandwirt der Gegend, der auch die 1,6 ha unserer Flächen gepachtet hat. Wir wissen, dass er an seinem Teichende bis ans Wasser ackert (das dort viel seichter ist als am anderen Ende) und die ganze Düngebrühe natürlich auch von den Längsseiten reinfließt, aber können solche Werte nur durch die Landwirtschaft kommen?
Ich meine, hallo, wir reden hier von einer Überschreitung von über 5000%! Ich mußte das mehrmals nachrechnen, weil ich es nicht glauben konnte.

Es gibt da auf der anderen Teichseite auch noch ein Rohr, dass in den Teich mündet. Ein verdächtiges Rohr. Vielleicht „nur“ ein Drainagerohr für den Acker. Vielleicht kommen aber auch noch von irgendwo Abwasser rein (es gibt kein öffentliches Abwassersystem, aber eigentlich die Verpflichtung zu einer Hauskläranlage oder wenigstens einer abflusslosen Grube). Immerhin ist der Teich – im Grunde ein sogenanntes Soll – offiziell als Gewässer eingestuft, wir werden mal die zuständige Behörde anfragen.

Nachtrag: Tom hat mich gerüffelt, dass man so nicht in Prozent rechnet, korrekt müßte ich also sagen, der Phosphatwert ist um das 50fache (konkret: das 51,48fache) erhöht.
;-)

Höllenregen

Themen: Rund um den Hof Am 22.08.2007 von mag geschrieben

Thomas und Papa: Erleichtert, dass mit dem Ablauf alles in Ordnung ist. Heute hat es wieder sintflutartig geregnet, dass Wasser ist durch das Scheunentor in die Scheune bis an die Treppe zur Wohnung gelaufen. Vor dem Tor, auch am mittleren Fallrohr der Scheune stand eine riesige Pfütze. Kam das Wasser etwa aus dem Fallrohr hochgedrückt? War die ganze Arbeit im Frühjahr, mit dem Aufbuddeln und Neunivellieren wäre umsonst gewesen? Oder war da irgendwo noch eine Verstopfung?

Das ganze ließ uns keine Ruhe, wenn wir Glück hatten, lag es nur an der verstopften Regenrinne... Also mit Papa die Rohre auseinandergebaut und den Wasserschlauch reingehalten, dann geschaut ob es beim Ausgang am Teich ankäme. Es kam, bei beiden Rohren. Puh. Blieb die Regenrinne, die sich als so zugesetzt erwies, dass das ganze Wasser vom Dach darüber hinweg direkt auf den Hof geschossen war. Die wurde mit dem Gartenschäufelchen freigeräumt und wir freuten uns sehr, sehr, sehr, dass wir keinen Bagger organisieren müssen!

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