Blog - Außerdem

Zu dritt

Themen: Außerdem Am 05.02.2009 von mag geschrieben

Wir freuen uns, Verstärkung bekommen zu haben – vor nunmehr 3 Wochen kam unsere kleine Tochter zur Welt. Das ist wunderbar, aber leider wird jetzt erstmal noch weniger Zeit für's Blog bleiben – Schlafentzug ist ganz schön grausam und daher nutze ich die wenigen ruhigen Momente lieber für ein Schläfchen ;-) Außerdem müssen irgendwie noch diverse Zeichnungen für die Tischlerarbeiten angefertigt werden. Ansonsten ist die Baustelle gerade recht ruhig, wir sitzen gemütlich in unserem warmen Häuschen – draußen wabern die Nebel oder klirrt der Frost – und warten auf den Frühling und die erste durchgeschlafene Nacht...

Sommerfest mit Regen

Themen: Rund um den Hof Außerdem Am 20.07.2008 von mag geschrieben

Das 3. Hof-Sommer-Baustellenfest ist gefeiert. Dieses Jahr war’s schon ein bißchen komfortabler. Statt in Scheune oder Zelt konnten die Übernachtungsgäste ihre Schlafsäcke und Luftmatratzen im Haus ausbreiten, allerdings mangels Türen (außer unserer mintgrünen Improvisation für’s kleine Bad) mit eingeschränkter Privatspähre ;-)

Das Gas geben hat sich also gelohnt – ansonsten hätten wir auch ein wettertechnisches Problem gehabt. Die Feier am Samstag war nämlich begleitet von herrlichsten Gewittern mit satten Hagelschauern. Aber in der Scheune war es schön kuschlig und grillen konnten wir dennoch problemlos an der Toreinfahrt. Das mit dem Platz... hatten wir ja schon öfters, begeistert mich aber trotzdem immer wieder ;-) Nur das Lagerfeuer in Gang zu halten, dass wir für unser polnisches Prarzonki im gußeisernen Topf brauchten, war nicht so einfach – aber das Ergebnis mal wieder sehr lecker.
Danke jedenfalls an die Gäste, dass es wieder ein supernettes Wochenende und vor allem ein toller Abend war!

Der Weg am See

Am 01.05.2008 von mag geschrieben

Heute wollen wir Euch mal auf ein paar Bildchen mit auf unsere (fast) tägliche Gassirunde nehmen. Die führt entlang des Seeufers, auf einem teilweise recht abenteuerlichen – in jedem Fall aber traumhaft verwachsenem – Weg, der zudem noch als europäische Fahrradroute gilt. Es gibt zum Glück keinen Asphalt (also keine Blader oder Sonntagsrennradfahrer in grellen Trikots) und ich hoffe, das bleibt so. Schade allerdings, dass es keinen Rundweg um den See gibt, man muß den selben Weg zurück oder einen großen Bogen über den nächsten Ort machen (dazu gehören dann allerdings anderthalb Kilometer auf der stets zugigen und von ziemlich langweiliger Agrarsteppe umgebenen Kreisstraße).

Touristisch schläft die Gemeinde den tiefsten Dornröschenschlaf, engagierte Investitionen, die je nachdem ja auch in die Hose gehen könnten, sind anscheinend nicht angesagt. Es gab wohl mal Ambitionen einen Rundweg um den See anzulegen, die aber dann eingestellt wurden.
Am See selbst steht in bester Lage die Ruine einer ehemaligen Gaststätte – genauer nur noch das Fundament, eine große, schöne Terrasse und eine Reihe unvollendeter Klohäuschen. Das, seinerzeit gerade in der Sanierung befindliche Gebäude brannte unter mysteriösen Umständen ab. Der Besitzer/Pächter/Bauherr/wasauchimmer ist verschollen und so blieben nur die traurigen Überreste, die einen stets darin erinnern, was e i g e n t l i c h für Potenial darin liegt. Ich denke da an ein nettes Café mit Fahrradstation, natürlich stilecht in Backstein – vielleicht mit Reetdach und ein bißchen Fischerhütten-Optik für die richtige See-Atmosphäre...

Der Nachteil dabei: so viele Menschen. Nicht gut, wen man mit Dobermann Gassi gehen will... Darum kann es gerne noch eine Weile so bleiben wie es ist!


HH

Themen: Rund um den Hof Stadtleben Jobs Außerdem Am 05.04.2008 von mag geschrieben

Es ist Wochenende, bin seit knapp einer Woche in Hamburg und fahre gleich nochmal zum Kunden in die Agentur, da Montag Präsentation ist. Habe die Zeit genutzt, ein paar März-Beiträge im Blog nachzutragen.
Wetter war zum Glück durchgehend sch..., also kein Verlust oder Gartensehnsucht. Na ja, was heißt Garten – das Matschfeld, das mal ein Garten werden soll. Tiefenlockerer für Fergie ist nun in Auftrag gegeben, Sonntag und Montag hatten wir nochmal Erde geschoben um künftige Dauerpfützen zu vermeiden, dabei hat sich Fergie mal wieder festgefahren.
Im Haus sind nun Küchenecke und Vorratsraum gefliest, bin schon gespannt, wenn ich mir das Dienstag anschaue! Tom hat gestern mit unserm Nachbarn aus einer umgestürzten Buche in einem weit entfernten Wald ;-) 6, 7 Raummeter Holz gemacht. Schön, aber jetzt kann erstmal der Frühling kommen.

Kulturkarte

Themen: Außerdem Am 11.03.2008 von mag geschrieben

Screenshot mit Kartenansicht „Einfach“ Zufällig bin ich neulich auf ein interessantes Online-Projekt gestoßen, daß sich als „Eine offene Geo-Datenbank für Heimatforschung, Landschaftsplanung, Umweltbildung und Tourismus“ definiert. Klingt holprig? Darum hat man noch einen ganz flotten, schicken Namen drübergelegt: „KLEKs“ – das soll von „KulturLandschaftsElementeKataster“ kommen, vielleicht war's aber auch umgekehrt.
Wer auch immer sich an der Namensfindung versucht hat – es war jedenfalls kein Mensch mit Gefühl für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.

Aber genug der Schelte, denn das Tool, welches dahinter steckt ist wirklich fantastisch (und hätte ein frischeres CD und eine schönere Website verdient). Es geht um eine interaktive Karte für MeckPomm und Brandenburg, auf der sich alle kulturellen, historischen und landschaftlichen Besonderheiten noch für den kleinsten Weiler finden lassen. Ob vorzeitliche Turmhügel, Baumalleen oder historische Kirchen, ob Schlösser, Gutsanlagen oder Lehmgruben – hier wird vor nichts halt gemacht. Die Kartenansicht ist sehr detailliert und steht dazu noch in 4 Varianten zur Verfügung:

Ansicht „Plastisch“ Ansicht „Topographisch“ Ansicht „Luftbild“
• Einfach: Klassische Kartenansicht
• Plastisch: Erhöhungen und Vertiefungen sind plastisch visualisiert
• Topograpisch: Typische topographische Karte mit Höhenmeter-Angaben
• Luftbild: Satellitenaufnahmen, die NICHT auf den selben Bildpool wie Google Maps zurückgreifen, leider leicht abgedimmt

Die Ansichten lassen sich zusätzlich nach verschiedenen Bewertungskriterien filtern. Die kleinen Symbole, die in den Karten die Besonderheiten kennzeichnen lassen sich per Mouse over aktivieren. Dann poppt eine kleine Textinfo auf, bei Klick auf das Symbol öffnet sich ein Popup mit ausführlichen Informationen zum gewählten Objekt.
Hinter dem kleinen Textlink „Lexikon“ oben im Kopfbereich verbirgt sich die Legende.

Eine absolut interessante Sache, nicht nur für Touristen und Elftklässer, die ein Referat über die Heimat schreiben sollen. Das Tool ist eine Entwicklung der Hochschule Neubrandenburg und soll vor allem Raum- und Städteplanern sensibilisieren, da immer mehr Landschafts- und Kulturelemente der Verkehrsplanung oder den Agrarsteppen zum Opfer fallen. Mitmachen ist übrigens erwünscht, es wird aber nicht besonders verständlich darauf eingegangen wer was wie eintragen darf. Na ja, wie gesagt – da ist noch enormes Optimierungspotential…

Hier geht's lang: www.kleks-online.de

Forellen-Duett

Themen: Außerdem Rund um den Hof Am 07.10.2007 von mag geschrieben

Heute gab es Fisch, so frisch wie noch nie ;-) Ruthenbergs brachten uns zwei frisch geangelte Forellen, da war noch alles dran – und vor allem drin. Als Tiefkühl- und Fischtheken-Kunde brauchten wir erstmal eine Lektion im Fisch ausnehmen. Tom – der Küchenmeister – ließ feinfühlig ein gewisses Widerstreben erkennen, befreite Kandidat Nummer zwei dann aber doch entschlossen von Kopf und Innereien. Abends kamen die Fischchen dann in Alufolie und in den Backofen und mundeten uns vorzüglich. (Vor allem da wir just 2 Tage zuvor einen Fisch-Flop mit Hecht erlebt hatten, einem Gattungsgenosse, der sich durch eine Überproduktion an Gräten zuverlässig vor genussvollem Verzehr schützt.)

Landleben2

Themen: Rund um den Hof Außerdem Am 19.08.2007 von mag geschrieben

Zum zweiten Mal haben wir auf den Hof eingeladen, zwecks Besichtigung der Baufortschritte ;-) und natürlich draußen feiern. Liebe Gäste, vielen Dank, dass Ihr da wart!

Auf der Heimfahrt

Themen: Rund um den Hof Außerdem Am 05.08.2007 von mag geschrieben

Tom und Werner entspannt, Basia und Annika in Aktion. Wieder eine unentbehrliche Hilfskraft für den Hof gefunden!

von Polen sind Werner, Grazyna und Basia auf ein Wochenende vorbeigekommen. Wir hatten sogar mal Badewetter.

Basias stürmische Hundeliebe war für Annika beängstigend und daher doch besorgniserregend. Aber auch nachdem Annika sie zu meinem (weniger zu Werners – aber der hat ja auch einschlägige Erfahrung aus Kindertagen ;-) Entsetzen bei einem Umarmungsversuch ins Ohr gekniffen hatte, ließ sie nicht von Sympathiebekundungen ab.

Möglicherweise hat diese Hartnäckigkeit Annika dann doch imponiert, oder aber die gemeinsame Begeisterung für den großen Sandhaufen hat das Eis gebrochen – jedenfalls haben die beiden am Ende super miteinander gespielt.

Annika

Themen: Außerdem Am 29.07.2007 von mag geschrieben


Der neue Dobi auf dem Lobuschhof: Annika – offiziell Dunja vom Kiekbusch, 5 Monate alt, erkundet ihr neues Revier. Noch ein paar Bildchen:

Lolek

Themen: Außerdem Am 25.07.2007 von mag geschrieben

Gestern ist Lolek gestorben. In der Nacht zuvor hatte sie plötzlich sichtbar starke Bauchschmerzen bekommen, nachdem sie tagsüber und auch die Tage vorher wieder völlig fit, wie vor ihrer Erkrankung gewesen war.
Wieder in halsbrecherichen Tempo nach Neubrandenburg, einen vor Schmerzen stöhnenden Hund im Heck. Das Röntgenbild zeigt einen stark vergrößerten Darmbereich, vermutlich durch eine Darmverschlingung. Notoperation. Zunächst scheint die OP gut verlaufen zu sein, aber es zeigt sich, dass der Darm nicht wieder zu arbeiten beginnt. Als wir ankommen, bietet sich ein furchtbarer Anblick. Sie bekommt bereits Morphium, kann gerade noch den Kopf heben, um uns zu begrüßen. Ein letztes Mal. Dann nur noch Abschied.

11 Jahre, in denen der Hund nie krank war und nun drei schwere Erkrankungen, scheinbar ohne Zusammenhang, in kurzer Zeit.
Ich kann nicht beschreiben, wie traurig wir sind, wie sehr Lolek uns fehlt. Wir haben sie unter den Apfelbäumen begraben. Sie hatte kein graues Haar.

Nachgetragen

Themen: Außerdem Am 19.07.2007 von mag geschrieben

So sieht das Haus also jetzt von vorne aus. Heute endlich mal die ganzen offline verfaßten Beiträge seit 5. Juli ins Blog nachgetragen.

Die Tiere

Themen: Außerdem Am 17.07.2007 von mag geschrieben

Kurzer Zwischenstand: Lolek ist laut Tom wieder ganz die Alte, nur für längere Spaziergänge reicht’s noch nicht. Felina ist auf dem Weg der Besserung, aber scheint noch etwas verwirrt zu sein und sieht eventuell auch noch nicht richtig. Erst zwei Tiere und schon soviel Troubel ;-), wie soll das erst werden, wenn wir den Stall bevölkern... Trotzdem, bin erst mal beruhigt, Freitag geht’s endlich nach Hause.

Ein Unglück kommt selten allein

Themen: Außerdem Am 16.07.2007 von mag geschrieben

Morgens ungeduldig auf Toms Anruf gewartet. Hund untersucht, geröngt, festgestellt, dass ein Lungenflügel großflächig entzündet ist, Hund hat 40,6 Grad Fieber. Antibiotika und Fiebersenker, nachmittags schickt Tom per Mail ein Foto – Loleks Zustand ist schlagartig fast wieder auf Normalniveau. Frißt und bewegt sich wie zuvor. Kommt mir vor wie ein Wunder, ein Riesenfeldstein fällt mir vom Herzen.
Auf dem Rückweg von der Agentur stoße ich frontal mit einem anderen Fahrrad zusammen. Kreisch. Ich sah sie noch rüberziehen... Zum Glück ist uns beiden außer ein paar Schrammen und blauen Flecken nichts passiert. Fahrrad leicht lädiert und schwergängiger. Muß eh überholt werden.
Zuhause nochmal mit Tom geskypt. Rumgedruckse, dann die News, dass Felina gerade angefahren wurde. Unsere Nachbarn fanden sie schreiend auf der Straße liegen. Gleich zu Herrn Kirchner, dem Tierarzt, der unten am anderen Ende vom Dorf wohnt. Soweit nichts gebrochen oder feststellbar. Blutverdünner und Beruhigungsmittel, abwarten.

Sorgen

Themen: Außerdem Rund um den Hof Am 15.07.2007 von mag geschrieben

Als Dank für 2 Tage Schufterei, durfte sich Jochen eine Schüssel Kirschen pflücken ;-) Fergie macht sich hier wieder mal nützlich. Heute morgen „in die Hecke gegangen“, freisensen von überwucherndem Grün, vor allem der Ackerwinde. Habe meine Pflänzchen kaum gefunden, so hoch steht das Wildzeug. Verlustmeldungen: 2 Weigelien haben’s nicht geschafft, die anderen haben sich nach dem anfänglichen Niedergang wieder gut erholt. Wie erwartet problemlos die Rosen, eine blüht sogar schon. Auch der Cornus Florida, von dem die Baumschulen abgeraten haben, macht sich bisher sehr gut, nur ausgerechnet zwei Holunder zeigen eingerollte Blätter.

Nicht nur die drückende Hitze drängte uns zur Eile, am Abend mußten Jochen und ich zurück nach Hamburg. Für mich stand zuvor nochmal eine Runde Pixelei an, während die Jungs im Haus wie von Stefan verordnet, die restlichen Stemmarbeiten erledigten und dann mit Fergie die Früchte unserer gestrigen Arbeit entsorgten (unser Feldsteinhaufen wächst und gedeit, aber für eine Trockenmauer entlang der Straße brauchen wir noch vieeel mehr).

Der Zug nach Hamburg war überfüllt, mußten auf der Treppe zwischen den zwei Geschossen sitzen und konnten auf die Lederpolster der leeren 1. Klasse gucken. Die ganze Zeit an Lolek gedacht, es geht ihr schlechter. Morgen früh fährt Tom direkt zum Tierarzt. Was, wenn wir sie einschläfern lassen müssen? Mir ist ganz schlecht. Hab’ übermorgen auch noch wichtigen Termin in Stuttgart, kann keinen klaren Gedanken fassen.

Jochen kommt mit dem Sommer

Themen: Außerdem Sanierung Am 14.07.2007 von mag geschrieben

Tom und Jochen am Freitagabend beim Grill angucken – den Rest der Essensvorbereitung mußte ich übernehmen ;-) Starkes Kerlchen mit schweren Steinchen. Hier sind wir beim Abräumen des Schutthügels vor dem Stall.
Die Regenzeit macht anscheinend für ein paar Tage Pause, die Sonne lacht, der Schweiß fließt. Mein Cousin ist da, um mal wieder was Sinnvolles zu tun ;-) Diesmal haben wir ihn aber nicht auf den Heuboden gelassen, um nach dem Bernsteinzimmer zu suchen, sondern gezwungen, gemeinsam mit mir Steine zu schleppen und Dreck zu schaufeln! Es geht um einen schon ziemlich überwachsenen Haufen Feldsteine und Schutt zwischen Hausgiebel und Stallgiebel. Das war wohl mal ein Stallanbau, den unsere Vorbesitzer abgerissen hatten. Es geht also wieder mal ans sortieren, allerdings finden wir fast nur allerfeinste – und große, schwere – Feldsteine.

Tom, Uwe und Micha (von der Firma Hartig) haben in der Zeit die 2. Runde des Fenstereinbaus eingeläutet. Böse Überraschung: bei einem der breiten Fenster auf der Giebelseite ist die Sprosseneinteilung falsch. Schon wieder geärgert. Da wir nur gefakte Sprossen haben (aufgeleimt, mit Alusteg in der Scheibe), lässt sich das hoffentlich noch relativ preisgünstig überarbeiten.

Sorge macht uns Lolek, sie wirkt schlapp und kommt kaum aus dem Körbchen, als hätte sie Schmerzen in den Hinterbeinen. Außerdem säuft sie extrem viel und frißt nur, wenn wir mit Konkurrentin Felina drohen. Ich hoffe, es ist keine Borreliose.

Aus der Glotze

Themen: Außerdem Stadtleben Am 05.07.2007 von mag geschrieben

Was macht man bei diesem Scheißwetter abends in Hamburg... Na klar, was alle machen: Glotze einschalten. Für mich nun ja ein feierliches Ereignis, da wir seit Monaten ohne Ferni leben und ich nur in Hamburg über die DVBT-Karte an meinem Rechner mal zum Gucken komme.
Als frisches Landei ist es natürlich nur standesgemäß hinterm Mond zu leben, daher mag meine folgende Überschwenglichkeit dem geübten Mattscheibenschauer nur ein „läuft doch schon ewig“ entlocken: Seit Jahren gibt es mal wieder einen Grund, RTL zu gucken und zwar donnerstags abends. Dieser heißt „Prison Break“ und ist ein einsamer Beweis, dass fernsehen sich doch manchmal lohnt.
Weitere Beweise: „Invasion“ (leider nach 1 Staffel abgesetzt – hat wohl nicht genug mit dem Zaunpfahl gewunken oder es gab zu wenig Geballer) und „4400“ (sehr gut, aber Invasion war noch besser).

Na ja, schön, wenn es nächste Woche wieder auf die Baustelle geht (bitte mit Sonne!!!) und abends eine alte Star Trek-Folge im DVD-Player wartet...

Neues vom Schienenverkehr

Themen: Außerdem Am 19.06.2007 von mag geschrieben

Heute bin ich zum ersten Mal nicht mit der Regionalbahn von Stavenhagen nach Bützow gefahren, sondern mit dem OLA (Ostseeland-Verkehr). Ich hatte keine Ahnung, aber das Privatbähnchen liegt ja wirklich Klassen oberhalb der DB. Platz, große Fenster und leise! Dazu gibt’s auch noch Boardservice zu unschlagbaren Preisen, Kaffee zu 80 Cent zum Beispiel oder Apfelschorle für 1 Euro. Außerdem jetzt im Sommer Eis. Falls man Bespaßungsmaterial für den nörgelnden Nachwuchs vergessen hat, gibt es sogar Malutensilien zu kaufen. Dieser unerwartete Kundenservice bewirkte zunächst eine Schockstarre – man ist ja so ans Gegenteil gewöhnt – aber, liebe Leute: eine dringlichste Fahrempfehlung!

Die OLA-Website

Die OLA-Speisekarte als PDF-Download

Schöner schalten

Themen: Außerdem Sanierung Am 18.06.2007 von mag geschrieben

So beneidenswert stylish kann man auf der Insel dimmen. Ich habe mir die Kataloge der namhaften Lichtschalter-Hersteller schicken lassen: Busch-Jaeger, Gira, Berker, Merten, Jung und Peha. Alles wenig originell und austauschbar, mit großen Tastern für Grobmotoriker.

Nichts hat mich auch nur ansatzweise begeistern können. Besonders störend für's Gestalterauge: spätestens ab 3 Schaltern braucht man Abdeckrahmen – also sind die Dinger nicht mal „aus einem Guß“. Deutsches Design hat hier ganz klar versagt.

So richtig stylish sind mal wieder die Briten. Deren Schalter sind filigran, platzsparend (z.B. vier knuffige Hebelchen oder Schalter auf einer Platte von 8 x 14 cm) und aus hochwertigen Materialien.
Leider nicht so ohne weiteres in D zu verbauen... Aber hätten wir nicht schon unsere ganzen Unterputzdosen gesetzt, hätte man das zumindest andenken können.

Für alle, die noch nicht soweit sind, schön statt immer nur praktisch denken und vor allem einen innovativen Elektriker an der Hand haben, hier ein paar Links zur Erbauung:

PS.: Und man beachte die Preise (z.B. beim letzten Link), £ 5,65 für das Messingmodell – das Pfund steht bei etwa € 1,50. Das heißt das Ding kostet nicht mal 9 Euro!! Ich bin echt geschockt: mein Geht-so-irgendeiner-muß-es-ja-werden-Favorit von Busch-Jaeger, „Impuls“ ist aus schnöder Plaste und kostet (mit dem unvermeidlichen Abdeckrahmen) ebenfalls knapp 9 Euro.

Pixelfrust

Themen: Außerdem Jobs Am 16.06.2007 von mag geschrieben

In den 2 Wochen, die ich zur Zeit auf dem Dorf bin, hatte ich sage und schreibe einen halben Samstag und 2 Stunden am Donnerstag „frei“ – sprich, konnte ich etwas „draußen“ auf dem Hof machen. Ansonsten nur vor der Kiste gesessen und gepixelt, denn die Kundschaft hatte viele Wünsche und wenig Zeit. Heute, wo ich mir das Wochenende freigeschaufelt habe und Jochen zu Besuch ist, regnet es. Das ist wirklich sch...!

Digitale Bohème

Themen: Außerdem Am 15.06.2007 von mag geschrieben

Eine Idee die wir unterstützen ;-)
http://zuender.zeit.de/2007/25/rechtsextremismus-sascha-lobo

Ein unfreiwilliger Brüller: „Berlin ist umgeben von einem Gebiet, das ganz anders ist: Den neuen Bundesländern. Vor allem an jungen, klugen Menschen fehlt es dort.“ Hallo, Zeit? Holt Euch mal nen neuen Praktikanten für die Online-Redaktion...

Auf der Zugfahrt von Hamburg nach Stavenhagen

Themen: Außerdem Am 16.05.2007 von mag geschrieben

hat man verdammt viel Zeit und sehr wenig Platz. Wieder 3 Stunden um zu überlegen, was die Bahn alles besser machen könnte.

Der IC nach Rostock/Stralsund platzt regelmäßig aus allen Nähten, so dass ich neuerdings – entgegen meiner sonstigen Gewohnheit – die einsfuffzich für eine Platzreservierung investiere. Mangels Lektüre (wie doof kann man sein, Frau Hinterkeuser!) wähle ich die Alternative aus dem Klemmnetz des Vordersitzes, die Bahnzeitschrift „Mobil“. Ich erfahre, dass die Bahn mit Flüsterbremsen für Güterzüge die Geräuschverschmutzung in Deutschland bekämpfen will und quäle mich durch den Auszug aus einem dialoglastigen B-Roman (ich würde sagen: Bridget Jones für Männer).

Endlich in Bützow, meiner Umsteigestation. Das Hamburger Wetter ist schon da, doch ich hoffe noch auf die Vorzüge des kontinentalen Klimas weiter östlich... Während wir eine halbe Stunde auf die Regionalbahn Richtung Pasewalk warten müssen, denke ich, dass ich eine halbe Stunde früher zu Hause sein könnte, wenn die Bahn die Anschlüße besser aufeinander abgestimmt hätte. De fakto könnte ich noch früher zu Hause sein, wenn auf der Regionalbahnstrecke die fünfminütigen „Zigarettenpausen“ an diversen Stationen entfallen würde. Ist der Fahrplan zu lax oder die Züge zu schnell?
Hier wären bestimmt nochmal 10-15 Minuten einzusparen. Nicht schlecht, jetzt wäre die Bahnfahrt schon etwas kürzer als die Autostrecke. Wenn die Baustellen auf der IC-Strecke dann noch wegfallen, könnte die Bahn nochmal 10 Minuten rausholen.

Wahnsinn, jetzt bitte noch Strom und Internet auf die Schiene (ja, ich weiß – aber bitte auch auf die Verliererstrecken). Und wäre ich Marketing-Fritze bei der Bahn würde ich fieserweise sagen: nur in die erste Klasse, das rechtfertig den teuren Preis eher als schlechter Kaffee im Pappbecher.

So, liebe Bahn, jetzt weißt Du mal wie das ist und was hier besser werden soll. Parallel hatte ich noch Zeit, über den optimalen Toaster, die Imprägnierung für die Mauerkrone unserer Kellerschächte und über unser verpachtetes und nicht zurückzubekommendes Land nachzudenken.
Die Fahrt ist zu Ende, auch Stavenhagen und mein Chauffeur für die letzte Meile stehen im Regen.

Zwischen Schuttbergen und Krankenkörbchen

Themen: Außerdem Am 07.04.2007 von mag geschrieben

Nachdem Loleks Krankheit unsere Osterreisepläne gesprengt hat, bleiben wir zu Hause und widmen uns neben der Krankenpflege weiterhin den Aufräumarbeiten im Garten, das Haus hat diese Woche Pause.

Eigentlich wollten wir ins Rheinland, wo neben einer osterschokoladentechnisch gut ausgestatteten Familie auch unsere schrottreife Zitrone auf uns wartet. Für Dienstag hatten wir schon einen Termin mit dem „Verwerter“ für des Autos letztes Stündlein vereinbart. Allerdings wollten wir Gasanlage und Reifen selbst verwerten, sprich: vorher ausbauen.
Meine Eltern sitzten schon auf heißen Kohlen, muß es ihr doch so vorkommen, als laden ihre Kinder bei ihnen fortwährend ihre Schrottautos ab. Mein Bruder läßt seinen Erstwagen, einen schnuckeligen R4, im Garten vor sich hinrosten und verweigert seit sechs Jahren hartnäckig die Entsorgung („den mach ich wieder fit..“) In der Scheune lagert außerdem sein zerlegter R16, ein Erbstück („die Teile brauch ich noch, wenn ich mir wieder einen R16 hole...“). Wenigstens wir haben letzten Sommer einen Transporter voll mit Ersatzteilen für den Bulli und den Ponton abgeholt. Denn jetzt haben wir ja eine eigene Scheune... Ich druck’s mir auf ein T-Shirt: Platz kann man nie genug haben ;-)

Dem Tod von der Schippe gesprungen

Themen: Außerdem Am 05.04.2007 von mag geschrieben

ist unser liebes Hundchen vergangene Nacht. Abends wollte sie unbedingt raus, hatte den Bauch leicht aufgedunsen. Draußen versuchte sie erfolglos, sich zu übergeben, beim wieder reinkommen sehe ich, dass der Bauch noch dicker geworden ist und sie mit den Hinterbeinen stakst wie alterschwacher Dackel.

Bin sonst nicht so zimperlich und Lolek hatte ja auch noch nie was, aber hier gingen die Alarmglocken an. Tom vom Fergiebasteln losgeeist und auf Tierarzt bestanden. Im Dorf wohnt zum Glück einer, es ist kurz vor 22 Uhr und er sitzt gerade in der Badewanne als wir am Gartenzaun mit seiner Frau sprechen. 3 Minuten später kommt er runter, wirft einen Blick auf Lolek und zückt sofort das Handy, um seinen Kollegen zu informieren. Magendrehung, Lolek muß sofort operiert werden, es geht um jede Sekunde. Die Praxis ist leider in Neubrandenburg, mit 140 Sachen jagen wir über die Dörfer, Lolek jault und versucht weiter zu kotzen.
Endlich da, unser Hund ist schon nur noch ein Häufchen Elend. Während die Narkose einsetzt erfahren wir endlich, was es mit dieser Magendrehung auf sich hat, auch hier nachzulesen.
Der Magen „klappt“ um und quetscht dabei auch große Blutgefäße ab, ein Kreislaufschock ist daher die größte Gefahr, das Ganze kann innerhalb weniger Stunden (je nach Verlauf sogar innerhalb einer Stunde) zum Tode führen.
Aufgrund der geschwächten Kreislaufs sterben auch viele Hunde während der Operation durch die Narkose.

Aber alles ist soweit gut gegangen, wir haben Lolek heute abgeholt und sie ist auf dem Weg der Besserung. Wir hatten zudem Glück, dass noch keine Magenbereiche oder die Milz abgestorben war. Der Magen wurde bei der Operation angenäht, weil sonst die Gefahr einer erneuten Magendrehung sehr hoch ist. Das Ganze war ein unglaublicher Schock – wir sind so froh, dass sie wieder da ist!

Fortdauernd bilderlos

Themen: Außerdem Am 26.03.2007 von mag geschrieben

Die Textwüste dehnt sich aus – und ich habe ein Déjà vu: Wir haben von Canon unsere Kamera zurückerhalten, sie haben sogar die defekte Objektiveinheit ausgetauscht! Löblich, verehrte Canon-Reparaturservice – nur leider habt Ihr das Hauptproblem vergessen: den Softwarebug, die Kamera zeigt weiterhin nur tiefste Schwärze... Manchmal frage ich mich, wie die da vorgehen. Schon mal was von Qualitätssicherung gehört? Also, wenn wir unsere Projekte so an den Kunden geben würden, ts.

Gekauft und ersteigert

Themen: Außerdem Rund um den Hof Am 16.03.2007 von mag geschrieben

Wir haben heute endlich ein Auto gekauft (ein Auto, mit dem Tom glücklich ist – für mich sind die Windkanal-Karren heutzutage alle gleich langweilig) und am Abend bei ebay einen Grubber ersteigert. Einen schönen Feingrubber mit zwei Krümelwalzen hintendran. Alles bestens, es fehlt uns nur noch der Trecker dazu...

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