Blog-Beiträge 12/04/2006
KFW • HASPA • BAFA
Themen Sanierung Am 12.04.2006 von mag geschrieben
Es gibt ein Riesenproblem mit den wunderbaren KfW-Krediten: Man muß sie bei einer „normalen“ Bank beantragen. Es soll Banken geben, die erwähnen bei der Baufinanzierungsberatung nicht mal, dass es so was wie die KfW gibt.
Diese Erfahrung haben wir bisher nicht gemacht (aber wir waren ja auch erst bei 2 Banken ;-). Allerdings fühlen wir uns dafür nicht wirklich gut beraten. Einige Aussagen unseres Berater mußten wir mal direkt an der KfW-Hotline abklären. Hier mal ein Auszug aus unserem Fragekatalog:
- Welche Programme kommen in Frage und welche Bedingungen müssen erfüllt werden?
Unser Bankberater deutete an, dass das CO2-Programm für uns wahrscheinlich nicht in Frage käme, weil „das Haus ja schon teilsaniert“ sei. Stimmt das?
Nein, KfW empfiehlt uns Maßnahmen-Paket 3. - Fragen speziell zum CO2-Gebäudesanierungsprogramm:
In der Beschreibung steht: „Es müssen mindestens 40 kg CO2 pro qm Gebäudenutzfläche und Jahr eingespart werden.“
Was bedeutet das? In Bezug auf welchen Wert?
In Bezug auf den vorherigen Zustand – in unserem Fall Kohleöfen. Das die Kohleöfen bereits durch die Vorbesitzer entsorgt wurden spielt laut KfW dabei keine Rolle, allerdings sei es sinnvoll einen Energieberater für ein offizielles Statement heranzuziehen.Unser Bankberater sagte uns, die günstigen
Konditionen für das CO2-Programm (Zinssatz 1%) seien auf Februar/März 2006 beschränkt. Stimmt das?
Leider ja, ab April erhöht sich der Zinssatz um einen halben Prozentpunkt. - Fragen zur Auszahlung nach Kreditbewilligung:
Im Internet heißt es jeweils: „100% der Kreditsumme werden an Sie ausgezahlt. Sie können Ihr Geld dann in einer Summe oder in Teilbeträgen abrufen.“
Unser Bankberater sagte uns jedoch, wir können das Geld jeweils nur häppchenweise, nach Vorlage von Rechnungen bekommen. Materialeinkäufe müßten wir sogar vorstrecken?! Stimmt das?
Laut KfW liegt die Entscheidung allein bei den Banken, sie würden da keine Vorgaben machen (obwohl unser Bankberater das geschickter Weise so dargestellt hat).
Hundefreies Hamburg
Themen Stadtleben Am 12.04.2006 von mag geschrieben
Seit April gilt in Hamburg das neue „Hundegesetz“. Schon seit dessen Ankündigung vor über einem Jahr hoffte ich: bis dahin sind wir weg aus Hamburg. Na ja, hat ja fast geklappt – zumindest ist das neue Heim endlich gefunden und gekauft.
Bis zum Beziehen blühen uns aber wahrscheinlich noch diverse Gassis in Hamburger Parks und bei schönem Wetter zieht es auch die Kontrolletis gerne mal in Grüne…
Just eben sind wir mit Glück einem im Altonaer Volkspark entkommen, das wird noch ein Spaß.
Neben sinnvollen Maßnahmen wie Chip- und Haftpflichtversicherungs-Pflicht beinhaltet das Hundegesetz auch, das Hunde immer an der Leine zu führen sind. Das grenzt bei einem temperamentvollen Hund wie Lolek eindeutig an Tierquälerei (und, nebenbei bemerkt, wenn man nicht gerade Türsteher-Muckis hat, auch an Menschenquälerei). Ausnahmen sind Hundeauslaufflächen in diversen Parks, die garantiert kein Hundekenner ausgewählt hat und die höchstens einem Zwergpekinesen zum Austoben genügen.
Durch eine Gehorsamprüfung (Hundeführerschein) kann man von der Leinenpflicht befreit werden, jedoch nur – und jetzt kommt's – auf Gehwegen. Hä? Ja, richtig, Gehwegen. Freiheit für die Bordsteinscheißer.
Und außerdem sind Hunde in Parks einfach viel gefährlicher als auf Gehwegen, logisch.
Letzlich verbirgt sich dahinter die Absicht Hamburg zur hundefreien Stadt zu machen, mit Ausnahmen von Zwergpekinsen und anderen Toy-Hunden (die heißen wirklich so), welche nicht wirklich als Hunde bezeichnet werden können.
Ich denke mir: so 3 Hektar Land haben doch was für sich...