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<title>Stadtflüchter</title>
<description>Neue Welten entdecken – unbekannte Zivilisationen…</description>
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<copyright>Copyright 2010</copyright>
<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 23:08:02 +0200</pubDate>
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<title>Umsatzsteuerprüfungen können sich lohnen</title>
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<pubDate>Fri, 31 Mar 2006 14:22:00 +0200</pubDate>
<category>Außerdem</category>
<category>Jobs</category>
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<description>Wir haben unsere erste Umsatzsteuerprüfung. Alle Rechnungen und Kontoeingänge von 2005 durchgegangen und festgestellt: eine satte Rechnung wurde nicht bezahlt! Unfassbar - wie konnte uns das entgehen?! Ganz einfach, der Kunde hat eine faszinierende Verzögerungstaktik beim Bezahlen der Rechnungen, kombiniert mit schwer auseinanderzudividierenden Sammelüberweisungen der bis dahin aufgelaufenen Rechnungen. Und seit es auch noch technische Probleme mit dem Überweisen auf unser Firmenkonto gab, landen die Eingänge jetzt mal auf dem einen, mal auf dem anderen Konto. 
Still verwundert frage ich mich: wie überlebt eine Firma mit so einer chaotischen Buchhaltung?
Dennoch ein Dank an's Finanzamt – wären wir nicht gezwungen gewesen, den ganzen Kram mal durchzuackern, wer weiß, wann uns das aufgefallen wäre...</description>
<content:encoded><![CDATA[Wir haben unsere erste Umsatzsteuerprüfung. Alle Rechnungen und Kontoeingänge von 2005 durchgegangen und festgestellt: eine satte Rechnung wurde nicht bezahlt! Unfassbar - wie konnte uns das entgehen?! Ganz einfach, der Kunde hat eine faszinierende Verzögerungstaktik beim Bezahlen der Rechnungen, kombiniert mit schwer auseinanderzudividierenden Sammelüberweisungen der bis dahin aufgelaufenen Rechnungen. Und seit es auch noch technische Probleme mit dem Überweisen auf unser Firmenkonto gab, landen die Eingänge jetzt mal auf dem einen, mal auf dem anderen Konto. 
Still verwundert frage ich mich: wie überlebt eine Firma mit so einer chaotischen Buchhaltung?
Dennoch ein Dank an's Finanzamt – wären wir nicht gezwungen gewesen, den ganzen Kram mal durchzuackern, wer weiß, wann uns das aufgefallen wäre...]]></content:encoded>
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<title>Schmalband-Internet</title>
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<pubDate>Sun, 02 Apr 2006 12:53:00 +0200</pubDate>
<category>Außerdem</category>
<category>Jobs</category>
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<description>Gerade mal recherchiert, welche Möglichkeiten es gibt, auf unserem Dorf ins Internet zu kommen. Hihi. Nichts natürlich, so ist das, wenn man die Schaffung von Breitband-Zugängen dem freien Markt überlässt. 
Welches Unternehmen, das Dividenden ausschütten soll hat schon Interesse an „Nicht-Ballungszentren“. Hier muß schließlich relativ viel Geld investiert werden und es sind nur wenig Einnahmen (da wenige Bewohner) zu erwarten.
Das Breitband-Portal des Bundes ist ein Witz. Nichts konkretes über Fördermaßnahmen oder Unterstützung für Gemeinden, Unternehmen und Bürgerinitativen. Eine aufgeblasenen Internetseite, die sich rein auf den Breitband-Atlas hätte beschränken lassen – der Rest ist versenktes Steuergeld.

Komisch, dabei wäre gerade das platte Land ideal für eine schöne, satte Breitband-Initiative. Welche Arbeitsmöglichkeiten hat man als Dörfler schon, wenn man kein Landwirt ist und nicht täglich zur Arbeit ins nächste Städtchen ewig weit pendeln will?
Die perfekte Alternative: eine vernetzte Internet-Dienstleistungsgesellschaft. 

Handel & Versand für Kleinstunternehmen (via E-Shops, Lagerplatz gibt's ja überall genug) 
Business-Tourismus (ungestört Brainstormen in schöner Natur, mit Möglichkeit zur Online-Recherche und -Kontakt zum Büro in der Stadt)
 Bildung von Netzwerken und Initativen (im Bereich Bildung, Soziales aber auch zur Vernetzung von Unternehmenspartnern, die meistens einen viel größeren Radius haben als Firmen in Ballungsräumen) 
 eine vielseitigere Austausch- und Kommunikationmöglichkeit für die oft weit auseinanderliegenden Ortsteile (gerade für viele Ältere eine Chance, auch vielleicht mal ein paar Bilder von den ausgewanderten Enkeln aus dem Westen zugeschickt zu bekommen – ohne einen Abend mit dem Download verbringen zu müssen


Manchmal frage ich mich, wie schnarchig eine Regierung sein kann, dass sie das Potential einer guten, schnellen Internet-Infrastruktur für's Land nicht erkennt. Da jammert man lieber weiter über stete Abwanderung und Überalterung des Ostens und verbrennt Steuergelder mit überdimensionierten Großprojekten à la Stolpe (Autorennbahn, Zeppelinwerft, Chipfabrik...).
Na ja, letzteres „macht man“ ja wohl hoffentlich heutzutage nicht mehr – aber wo sind neue Lösungen???

Nachtrag: Dieser sehr guteArtikel in der FAZbringt's nochmal auf den Punkt.</description>
<content:encoded><![CDATA[Gerade mal recherchiert, welche Möglichkeiten es gibt, auf unserem Dorf ins Internet zu kommen. Hihi. Nichts natürlich, so ist das, wenn man die Schaffung von Breitband-Zugängen dem freien Markt überlässt. 
Welches Unternehmen, das Dividenden ausschütten soll hat schon Interesse an „Nicht-Ballungszentren“. Hier muß schließlich relativ viel Geld investiert werden und es sind nur wenig Einnahmen (da wenige Bewohner) zu erwarten.
Das <a href="http://www.zukunft-breitband.de/">Breitband-Portal des Bundes</a> ist ein Witz. Nichts konkretes über Fördermaßnahmen oder Unterstützung für Gemeinden, Unternehmen und Bürgerinitativen. Eine aufgeblasenen Internetseite, die sich rein auf den Breitband-Atlas hätte beschränken lassen – der Rest ist versenktes Steuergeld.

Komisch, dabei wäre gerade das platte Land ideal für eine schöne, satte Breitband-Initiative. Welche Arbeitsmöglichkeiten hat man als Dörfler schon, wenn man kein Landwirt ist und nicht täglich zur Arbeit ins nächste Städtchen ewig weit pendeln will?
Die perfekte Alternative: eine vernetzte Internet-Dienstleistungsgesellschaft. 
<ul>
<li>Handel & Versand für Kleinstunternehmen (via E-Shops, Lagerplatz gibt's ja überall genug)</li> 
<li>Business-Tourismus (ungestört Brainstormen in schöner Natur, mit Möglichkeit zur Online-Recherche und -Kontakt zum Büro in der Stadt)</li>
<li> Bildung von Netzwerken und Initativen (im Bereich Bildung, Soziales aber auch zur Vernetzung von Unternehmenspartnern, die meistens einen viel größeren Radius haben als Firmen in Ballungsräumen)</li> 
<li> eine vielseitigere Austausch- und Kommunikationmöglichkeit für die oft weit auseinanderliegenden Ortsteile (gerade für viele Ältere eine Chance, auch vielleicht mal ein paar Bilder von den ausgewanderten Enkeln aus dem Westen zugeschickt zu bekommen – ohne einen Abend mit dem Download verbringen zu müssen</li>
</ul>

Manchmal frage ich mich, wie schnarchig eine Regierung sein kann, dass sie das Potential einer guten, schnellen Internet-Infrastruktur für's Land nicht erkennt. Da jammert man lieber weiter über stete Abwanderung und Überalterung des Ostens und verbrennt Steuergelder mit überdimensionierten Großprojekten à la Stolpe (Autorennbahn, Zeppelinwerft, Chipfabrik...).
Na ja, letzteres „macht man“ ja wohl hoffentlich heutzutage nicht mehr – aber wo sind neue Lösungen???

Nachtrag: Dieser sehr gute<a href="http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~EF4513E42CB39433D88CC4D73E783A5AE~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Artikel in der FAZ</a>bringt's nochmal auf den Punkt.]]></content:encoded>
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<title>Nussjoghurt und Zitronenbuttermilch</title>
<link>http://blog.lobusch.de/index.php?page=weblogitem&amp;weblog_id=35&amp;weblog_file=nussjoghurt_und_zitronenbutter&amp;weblog_archiv=20060806</link>
<comments>http://blog.lobusch.de/index.php?page=weblogitem&amp;weblog_id=35&amp;weblog_file=nussjoghurt_und_zitronenbutter&amp;weblog_archiv=20060806#comments</comments>
<pubDate>Sun, 06 Aug 2006 19:21:00 +0200</pubDate>
<category>Außerdem</category>
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<description>

Zwei Dinge, die ich liebe und die viel zu unterrepräsentiert in den Supermärkten sind. Gestern quälte ich mich und Tom in einem Anfall von trotzigem Gourmetansprüchen durch den Altonaer Toom-Markt, in der Annahme so ein Riesenladen hat auch eine Riesenauswahl. 
Jener Toom-Markt rühmt sich einer neuerlichen Renovierung, doch weiterhin begrüßen uns grelles Neonlicht und schrammeliger PVC-Boden. Einkaufen mit Null Verführungsfaktor, dafür mit hohem Quengelfaktor bei meiner supermarktphobischen Begleitung.

Hochkonzentriert kämpften wir uns also durch die Reizüberflutung und hofften, das wenigstens das Sortiment halten würde, was die schiere Anzahl und Ausmaße der Regale versprechen. 
Aber am Ziel, Abteilung Molkereiprodukte: nur eine Joghurtsorte im Glas, nur zwei Buttermilchsorten, buh!

Die Joghurts im Glas von Landliebe – deren Nussvariante ist mir persönlich zu schwer und fettig (Landliebe würde wohl „sahnig“ sagen), doch, ach – mit Freuden hätte ich diesmal zugegriffen, wäre nur der Nussjoghurt dabei gewesen...
Richtig Pluspunkte hätte der Toom-Markt mit dem wunderbaren Nussjoghurt von Almighurt eingefahren, leider im bevorzugten 500 g-Glas nicht allzu häufig anzutreffen – und die Minibecherchen (150 g) sind für jemanden mit mehr Appetit als ein Dreijähriger die reine Umweltpest.

Ebenfalls enttäuscht wurde die Hoffnung auf die geliebte Zitronenbuttermilch von Tuffi oder – wirklich fein, da mit Buttermilchflocken, derjenigen von Weihenstephan (Weihenstephan gehört zwar zum Müllerkonzern, dessen Produkte sich sonst niemals auf meiner Supermarktrechnung finden, aber in diesem Fall habe ich noch keine gleichwertige Alternative entdeckt). 
Nichts da, statt dessen irgendwelche obsukren Geschmacksmixe und der unvermeidliche Erdbeergeschmack... 
Schlecht gelaunt, mit meinem quenligen Tom an der Seite verließ ich somit unverrichteter Dinge das Etablissment und ärgerte mich sattsam...

Falls Ihr mal in ähnliche Nöte kommt ;-) hier mein Tipp zur Abhilfe: 
Pure Buttermilch von Weihenstephan mit Aldi-Orangensaft (100% Dirketsaft) mixen – sehr lecker und nicht süß.</description>
<content:encoded><![CDATA[<gupsi:image src="08_zitrone.jpg" align="left"  subtitle="Allerköstlichste Zitronenbuttermilch, nicht zu süß und mit feinen Flöckchen. Leider mittlerweile Teil des Müllermilch-Konzerns." thumb="08_zitrone.thumb.jpg" />

Zwei Dinge, die ich liebe und die viel zu unterrepräsentiert in den Supermärkten sind. Gestern quälte ich mich und Tom in einem Anfall von trotzigem Gourmetansprüchen durch den Altonaer Toom-Markt, in der Annahme so ein Riesenladen hat auch eine Riesenauswahl. 
Jener Toom-Markt rühmt sich einer neuerlichen Renovierung, doch weiterhin begrüßen uns grelles Neonlicht und schrammeliger PVC-Boden. Einkaufen mit Null Verführungsfaktor, dafür mit hohem Quengelfaktor bei meiner supermarktphobischen Begleitung.

Hochkonzentriert kämpften wir uns also durch die Reizüberflutung und hofften, das wenigstens das Sortiment halten würde, was die schiere Anzahl und Ausmaße der Regale versprechen. 
Aber am Ziel, Abteilung Molkereiprodukte: nur eine Joghurtsorte im Glas, nur zwei Buttermilchsorten, buh!

Die Joghurts im Glas von Landliebe – deren Nussvariante ist mir persönlich zu schwer und fettig (Landliebe würde wohl „sahnig“ sagen), doch, ach – mit Freuden hätte ich diesmal zugegriffen, wäre nur der Nussjoghurt dabei gewesen...
Richtig Pluspunkte hätte der Toom-Markt mit dem wunderbaren Nussjoghurt von Almighurt eingefahren, leider im bevorzugten 500 g-Glas nicht allzu häufig anzutreffen – und die Minibecherchen (150 g) sind für jemanden mit mehr Appetit als ein Dreijähriger die reine Umweltpest.

Ebenfalls enttäuscht wurde die Hoffnung auf die geliebte Zitronenbuttermilch von Tuffi oder – wirklich fein, da mit Buttermilchflocken, derjenigen von Weihenstephan (Weihenstephan gehört zwar zum Müllerkonzern, dessen Produkte sich sonst <a href="http://www.curiosum.org/archiv/2005/12/03/die-geschichte-vom-herrn-muller/">niemals</a> auf meiner Supermarktrechnung finden, aber in diesem Fall habe ich noch keine gleichwertige Alternative entdeckt). 
Nichts da, statt dessen irgendwelche obsukren Geschmacksmixe und der unvermeidliche Erdbeergeschmack... 
Schlecht gelaunt, mit meinem quenligen Tom an der Seite verließ ich somit unverrichteter Dinge das Etablissment und ärgerte mich sattsam...

Falls Ihr mal in ähnliche Nöte kommt ;-) hier mein Tipp zur Abhilfe: 
Pure Buttermilch von Weihenstephan mit Aldi-Orangensaft (100% Dirketsaft) mixen – sehr lecker und nicht süß.]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Baggern, Zimmern, Mauern</title>
<link>http://blog.lobusch.de/index.php?page=weblogitem&amp;weblog_id=45&amp;weblog_file=baggern_zimmern_mauern&amp;weblog_archiv=20060913</link>
<comments>http://blog.lobusch.de/index.php?page=weblogitem&amp;weblog_id=45&amp;weblog_file=baggern_zimmern_mauern&amp;weblog_archiv=20060913#comments</comments>
<pubDate>Wed, 13 Sep 2006 18:34:00 +0200</pubDate>
<category>Außerdem</category>
<category>Rund um den Hof</category>
<category>Sanierung</category>
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<description>






Für 50 Euronen am Tag hat Tom sich einen kleinen Bagger geliehen um Gräben für Regenrohrleitungen und die Verbindung Kläranlage – Steuerungskasten zu buddeln und mit Uwe die Rohre zu verlegen. Parallel arbeitet Zimmerer Andreas im Dachstuhl und tauscht Pfosten und Balken aus. 
Der Mauerdurchbruch zwischen Scheune und Büro artet zu einer echten Doktorarbeit aus, die Ränder müssen sauber nachgemauert werden, da die Türzarge sonst nicht drum passt. 
Ich sitze in Hamburg, verdiene die Baggermiete und den Rest, recherchiere nach Lieferanten von abgelagerten Holzbalken für die benötigten Unterzüge und Pfosten im Erdgeschoss und versuche halbwegs Überblick über alles was ansteht und organisiert werden muß zu behalten. 
Und nebenbei rückt das Filmprojekt näher, die Wohnung muß gekündigt und ein Gästezimmer gefunden werden, der Kram aus der Garage – inklusiver dem dort ansässigen Automobil – muß zu Ende September raus und auf den Hof, und, und, und...</description>
<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; width:170px;">
<gupsi:image src="IMG_0041.jpg" align="left"  title="Tom baggert..." subtitle="Tom baggert und hat sichtlich Spaß dabei" thumb="IMG_0041.thumb.jpg" />

<gupsi:image src="IMG_0064.jpg" align="left"  subtitle="Zimmerer Andreas bringt die Balken für die Dachstuhlsanierung." thumb="IMG_0064.thumb.jpg" />

</div>

Für 50 Euronen am Tag hat Tom sich einen kleinen Bagger geliehen um Gräben für Regenrohrleitungen und die Verbindung Kläranlage – Steuerungskasten zu buddeln und mit Uwe die Rohre zu verlegen. Parallel arbeitet Zimmerer Andreas im Dachstuhl und tauscht Pfosten und Balken aus. 
Der Mauerdurchbruch zwischen Scheune und Büro artet zu einer echten Doktorarbeit aus, die Ränder müssen sauber nachgemauert werden, da die Türzarge sonst nicht drum passt. 
Ich sitze in Hamburg, verdiene die Baggermiete und den Rest, recherchiere nach Lieferanten von abgelagerten Holzbalken für die benötigten Unterzüge und Pfosten im Erdgeschoss und versuche halbwegs Überblick über alles was ansteht und organisiert werden muß zu behalten. 
Und nebenbei rückt das Filmprojekt näher, die Wohnung muß gekündigt und ein Gästezimmer gefunden werden, der Kram aus der Garage – inklusiver dem dort ansässigen Automobil – muß zu Ende September raus und auf den Hof, und, und, und...]]></content:encoded>
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<title>Familiäre Hilfe</title>
<link>http://blog.lobusch.de/index.php?page=weblogitem&amp;weblog_id=54&amp;weblog_file=familiaere_hilfe&amp;weblog_archiv=20061010</link>
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<pubDate>Tue, 10 Oct 2006 23:55:00 +0200</pubDate>
<category>Außerdem</category>
<category>Rund um den Hof</category>
<category>Sanierung</category>
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<description>Mal wieder zurück in der rheinischen Heimat gewesen und gut gefeiert. Bewegendes Thema für meinen Papa: Vera macht die Kneipe „Zur alten Post“ zu – Katastrophe, Ende einer Instutition (und der Salat mit Putenbruststreifen war zudem wirklich erstklassig).
Leider gibt's im Osten keine ordentliche Kneipenkultur mehr, wahrscheinlich zu wenig Kundschaft. Erst kürzlich haben wir erfahren, dass es hier im Ort eine alte Gaststätte gab. Die wurde abgerissen und einen ziemlich großen weißverputzen Neubauten mit schwarzglänzendem Ziegeldach ersetzt. Ein Ort ohne schöne Kneipe ist für meinen Papa eigentlich eine NoGo-Area, aber mir zuliebe ist er dann trotzdem gekommen.

Montag um Mitternacht los, kurze Kaffeepause in Hamburg, durch ein zauberhaft morgennebliges MeckPomm bei strahlendem Sonnenschein in unserem Dörfchen gelandet.
Meine Mutter gehört Gottseidank zu den Menschen, die in allem das Positive sehen. So war sie auch gleich hellauf begeistert und konstruierte in ihrem Kopf schon, wie das später alles mal alles aussehen könnte. Mein Vater schritt erstmal schweigend durchs Gelände und die Gebäude, wohl in Gedanken auflistend, was hier alles für Arbeit noch drinsteckt.

Noch am selben Tag haben wir uns mit der Lösung von Problem 1, frostgefährdete Wasserleitung in der Scheune, beschäftigt. Wir wählten die einfachste, provisorische Lösung: Umlegen des Schlauchs entlang der gedämmten Zwischendecke, zusätzliches Dämmen der gefährdeten freihängenden Stellen. Ein neuer Wasseranschluss vom Wasserwerk wäre insgesamt knapp 1500 Euro teuer geworden. Allerdings schreckte uns mehr die zu investierende Zeit bei dieser Option.
Anschließend machten sich Tom und Papa mit der (in dem Fall doch relativ kleinen) Metabo im Wohnhaus daran, einen Wandstummel wegzuhämmern, den unsere Beserker hatten stehen lassen. Genauer hatten Sie zwei Wandstücke vergessen und auch die Ränder nicht wirklich ganz abgetragen. Immerhin aber lagen die Lehmsteine (die wir für die Zwischendeckendämmung nehmen wollen) sauber gestapelt in einer Ecke.
Stefan kam auch vorbei und wir besprachen kurz das Fensterthema. Er ist nicht so begeistert von Fecon-Fenstern, von Vrögum-Fenstern aber hält er viel. Dann nochmal schnell zum Notar nach Malchin gedüst, wegen der Grundschuldeintragung für die Bank. Notar war schon weg  – grummel.
Abends dann Lagerfeuerchen und Essen mit Andreas, unserem Zimmermann, der für diese Woche Quartier im Ferienhaus nebenan bezogen hat. Und dann endlich, nach 24 Stunden wachsein ins Bett und geschlafen wie ein Stein...


</description>
<content:encoded><![CDATA[Mal wieder zurück in der rheinischen Heimat gewesen und gut gefeiert. Bewegendes Thema für meinen Papa: Vera macht die Kneipe „Zur alten Post“ zu – Katastrophe, Ende einer Instutition (und der Salat mit Putenbruststreifen war zudem wirklich erstklassig).
Leider gibt's im Osten keine ordentliche Kneipenkultur mehr, wahrscheinlich zu wenig Kundschaft. Erst kürzlich haben wir erfahren, dass es hier im Ort eine alte Gaststätte gab. Die wurde abgerissen und einen ziemlich großen weißverputzen Neubauten mit schwarzglänzendem Ziegeldach ersetzt. Ein Ort ohne schöne Kneipe ist für meinen Papa eigentlich eine NoGo-Area, aber mir zuliebe ist er dann trotzdem gekommen.

Montag um Mitternacht los, kurze Kaffeepause in Hamburg, durch ein zauberhaft morgennebliges MeckPomm bei strahlendem Sonnenschein in unserem Dörfchen gelandet.
Meine Mutter gehört Gottseidank zu den Menschen, die in allem das Positive sehen. So war sie auch gleich hellauf begeistert und konstruierte in ihrem Kopf schon, wie das später alles mal alles aussehen könnte. Mein Vater schritt erstmal schweigend durchs Gelände und die Gebäude, wohl in Gedanken auflistend, was hier alles für Arbeit noch drinsteckt.

Noch am selben Tag haben wir uns mit der Lösung von Problem 1, frostgefährdete Wasserleitung in der Scheune, beschäftigt. Wir wählten die einfachste, provisorische Lösung: Umlegen des Schlauchs entlang der gedämmten Zwischendecke, zusätzliches Dämmen der gefährdeten freihängenden Stellen. Ein neuer Wasseranschluss vom Wasserwerk wäre insgesamt knapp 1500 Euro teuer geworden. Allerdings schreckte uns mehr die zu investierende Zeit bei dieser Option.
Anschließend machten sich Tom und Papa mit der (in dem Fall doch relativ kleinen) Metabo im Wohnhaus daran, einen Wandstummel wegzuhämmern, den unsere Beserker hatten stehen lassen. Genauer hatten Sie zwei Wandstücke vergessen und auch die Ränder nicht wirklich ganz abgetragen. Immerhin aber lagen die Lehmsteine (die wir für die Zwischendeckendämmung nehmen wollen) sauber gestapelt in einer Ecke.
Stefan kam auch vorbei und wir besprachen kurz das Fensterthema. Er ist nicht so begeistert von Fecon-Fenstern, von Vrögum-Fenstern aber hält er viel. Dann nochmal schnell zum Notar nach Malchin gedüst, wegen der Grundschuldeintragung für die Bank. Notar war schon weg  – grummel.
Abends dann Lagerfeuerchen und Essen mit Andreas, unserem Zimmermann, der für diese Woche Quartier im Ferienhaus nebenan bezogen hat. Und dann endlich, nach 24 Stunden wachsein ins Bett und geschlafen wie ein Stein...


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