Doch, es gibt uns noch!
Am 13.07.2010 von mag geschrieben
Hallo Michael und all die anderen treuen Besucher, die uns geschrieben haben, ob der langen Blogpause: wir sind noch da, die Sanierung geht weiter (voraussichtlich könnt Ihr dabei mit uns alt werden) und es ist alles in Ordnung.
Wegen der veralteten Blog-Software hier hatte ich mich auf die Suche nach Besserem gemacht bin jedoch aus Zeitmangel auf halbem Wege stehen geblieben.
Ich verspreche jedoch hoch und heilig, bald einen Überblick über die Dinge, die sich in den letzten Monaten getan haben, zu geben.
Bis dahin, bleibt uns gewogen
die Stadtflüchter
Es gibt kein Bio in MeckPomm
Am 27.10.2009 von mag geschrieben
Na ja, zumindest so gut wie nicht. In unserer Nähe (Neubrandenburg = über 30 km entfernt) gibt es sage und schreibe einen einzigen Bioladen. Selbst Aldi hat hier nicht annähernd so viele Bioprodukte wie Aldi in Hamburg, geschweige denn Aldi Süd.
Möglicherweise liegt das daran, dass die Meckis wirklich keinen Draht dazu haben. Vielleicht liegt's aber auch daran, dass sie (fast) alle einen eigenen Garten haben?! Ich hoffe auf Letzteres und seit diesem Jahr gehören wir dazu na gut, alleruntereste Einsteigerstufe, aber immerhin.
Wir nennen es einen Lerngarten. Nach unserem letztjährigen Möhrenexperimentierfeld sollte es diesmal nämlich etwas vielseitiger sein.
Die ausgesuchte Lage direkt am Südgiebel des Hauses, mit Zugang von der Küche aus war vielversprechend... wäääre da nicht wieder Schutt bis zum Abwinken gewesen. Schon im Herbst hatten wir begonnen zu pflügen, zu sammeln, zu grubbern und wieder zu pflügen. Das Ganze mußte dann im Frühjahr noch mehrmals wiederholt werden. Die langen Trockenperioden und das ständige umgraben machten zumindest dem Unkraut ziemlich den Gar aus. Und unser Kompostmix (verrotteter Pferdemist, Teichschlamm, Grünzeug) war anscheinend recht brauchbar die Ernte war jedenfalls bestens.
Ein paar Salatköpfe und Selleries mußten wir zwar einem unheimlich nächtlichen Killer (abends sah noch alles gut aus, am Morgen drauf stand da nur noch ein welkes Häufchen Elend) opfern, aber ansonsten bisher eine unerwartet problemlose Angelegenheit. Na gut, das Unkraut hat uns am Ende natürlich doch besiegt aber nächstes Jahr wird alles besser ;-)
Auf dem Feld der Qualen again ;-) Auch hier heißt es erstmal Schutt sammeln bis der Rücken knackt ein paar Runden (pflügen, grubbern, sammeln) hatten wir schon im Herbst gedreht.

Nach wetterbedingter Pause geht es weiter, jeder Pfluggang bringt neue Ziegel und Betonreste nach oben. So richtig haben wir das mit dem pflügen auch noch nicht drauf aber es soll ja auch ein Lerngarten sein...
Stilleben aus dem Sammelalltag. Beim Pikstest (ist da noch Schutt drunter?) mit der Forke ging da schon mal ein Zinken drauf.
Unser treuester Helfer harrt seinem nächsten Einsatz. Man beachte unsere lustigen Pflugfurchen. Aber durch das ständige Umgraben bei trockenem Wetter über mehrere Tage sind die meisten Unkrautwurzeln verdorrt.
Der sonnige April hat unserem Gartenprojekt ziemlich gut getan. Es ist weiter voran gegangen. Wir haben drei Beete aus bestem Erde-Kompost-Pferdemist-Gemisch angehäufelt.
Die (provisorische) Umzäunung dient in erster Linie dem Schutz vor herumtollenden Hunden. Wenn Annika und ihr Freund Quax um die Häuser ziehen bleibt nämlich nichts verschont...
Es geht ans Eingesetzte. Unsere selbstegzogenen Steckzwiebeln, diverse Möhren- und sonstigen Saaten. Kartoffeln und Erdbeeren bekommen wir noch von Nachbarn, Salate werden wir noch besorgen.
Gartenanlegen für Anfänger mit dem praktischen Möhren-Saatband. Der Ertrag war hiermit allerdings sehr schlecht.
Der fertige Garten. Auf dem Teilstück vorne im Bild säen wir dieses Jahr nur Hafer. Das soll die Fläche unkrautfrei halten. Mal sehen.
So, hier unsere Salate Kopfsalat Eichblattsalate (Lollo Rosso und Lollo Bianco) und einmal Name vergessen. Hier nicht im Bild unsere winzigen Ruccola-Pflänzchen und die Kartoffeln.
Auf den anderen Beeten wachsen Knollensellerie, Lauch, Erdbeeren, Zwiebeln, Knobi und natürlich Möhren, Möhren, Möhren.
Ein Monat ist vergangen und wir lernen wie unterscheidet man junge Möhrchen von junger Kamille und ähnlichen krausen Unkräutern? Beete doch besser schmaler machen? Unkraut zupfen oder harken und vertrockenen lassen?
Unsere Salate, in arger Bedrängnis durch die Kartoffeln gegenüber. Ein paar Salate mußten wir einem geheimnisvollen nächtlichen Schädling opfern. Da Lollo Rosso und Bianco aber Pflücksalate sind, ist immer noch mehr als genug für uns über. Links im Bildrand blitzt ein mehrjähriger Ruccola hervor. Spät gepflanzt und viel zu viel aber lecker!
Spätsommer die Hofsanierung bietet dem Unkraut beste Bedingungen, ungestört den Garten zu erobern. Im Vordergrund der Hafer, den wir zur Unkrautverdrängung gesät hatten. Hat leidlich funktioniert, die Spatzen haben wohl zuviel von der Saat verputzt. Jetzt hängen sie auch wieder akrobatisch an den biegsamen Halmen, um die Ernte zu naschen. Dürfen sie, wir sind ja nicht so ;-)
Am Hausgiebel wachsen auf einem dicken Kompostbett die Kürbisse und in wenig kleidsamen Eimern Tomaten und Paprika. Wir haben auch noch drei Freilandtomaten mitten in die Gartenfläche gepflanzt ein Riesenunterschied. Fazit: nächstes Jahr Tomaten direkt in die Erde, ob mit Gewächshaus drüber oder nicht, aber die Eimer bringen\'s nicht.
Ernte kurz vor Präparation. Wir sind trotz des zu trockenen Sommers ziemlich zufrieden und haben auch eine ganze Menge für\'s nächste Jahr gelernt. Der Schatten der großen Kastanie, der ab fortgeschrittenen Nachmittag auf dem Garten lag, hat die Ernte eigentlich nicht merklich beeinträchtigt. Nur die Erdbeeren waren damit wohl nicht so zufrieden. 2010 bekommen sie ein hübsches Sonnenplätzchen...
Hofprojekt 2009
Am 17.10.2009 von mag geschrieben
So, liebe Blog-Leser, es gibt tatsächlich mal wieder einen Eintrag ;-) Was unseren Sanierungsfortschritt angeht, habt Ihr nicht wirklich viel verpasst. Mit einem Baby vergeht die Zeit wie im Fluge und leider bleibt oft nicht viel Zeit für aufwändigere Hofprojekte.
Für dieses Jahr haben wir uns nur ein großes Thema vorgenommen die Hoffläche zwischen den 3 Gebäuden.
Die Fläche mußte abgezogen werden, der Schutt (natürlich alles voll... ;-), eine Dungplatte und eine alte Grube entsorgt werden. Für die späteren Wege und Befestigungen wurde dann eine Tragschicht eingebracht und verdichtet. Außerdem wurde längs des Stalls der Untergrund für die Paddocks geschaffen und an der Stirnseite des Stalls der für einen Longierplatz. Leerrohre für Elektro- und sonstige Leitungen, sowie Drainagen haben wir verlegt, außerdem schon mal die hofseitige Dachentwässerung des Stalls.
Auch unsere Rampe am Hauseingang, ein aus Europaletten zusammengezimmertes Konstrukt, wurde durch ein Podest mit Treppenstufe aus Feldsteinen ersetzt. Dito am Nebeneingang Hundeschleuse. Dazwischen haben wir Granitpflaster verlegt. Schön!!
Weil für den Rest unsere Mittel nur bis zur Tragschicht reichten, liegen die Wege nun deutlich tiefer (da hier mal Großpflaster/Mecklenburger Bund verlegt werden soll) als die angrenzenden Flächen. Das ist ungünstig, weil der Mutterboden dann nachrutscht. Aber gut, vielleicht können wir nächstes Jahr zumindest die wichtigsten Bereiche pflastern dieses Jahr wollen wir jetzt erstmal im Haus weiter machen.
Jetzt aber die extra lange Bildershow:
21. Juli Ein paar Bilder vom Hof vor dem großen Erdschieben.
21. Juli Vor dem Eingang. Die hübsche Palettenrampe hatten wir für Kinderwagentransport gebastelt, doch der Abschied wird nicht schwer fallen...
22. Juli etwa 5 Stunden später. Die spätere Pflasterfläche an der Scheune wird ausgehoben.
23. Juli Der Aushub durchsetzt mit Schutt wird abtransportiert. Die LKW bringen gleichzeitig RC-Beton für den Pflasterunterbau.
23. Juli im Bild ein kleiner Teil des aufgenommenen alten Feldstein-Pflaster. Es war komplett überwachsen und unter einer Wegbefestigung aus Ziegelschutt verborgen. Leider als Pflaster durch zahlreiche ältere Erdarbeiten unvollständig und zerstört.
27. Juli am Stall gab es auch noch eine alte Jauchegrube, die unser Bagger leichthändig rausgepult hat.
28. Juli Der Unterbau aus RC-Beton der späteren Wegflächen wird abgerüttelt. Links abgesteckt der Bereich der späteren Paddocks vor dem Stall.
28. Juli der Hof nimmt Formen an, die Wege, bzw. Pflasterflächen treten hervor, ein Großteil der Schutterde ist schon abtransportiert.
28. Juli Blick Richtung Eingang. Hier, wo ein Staudengarten entstehen soll, haben wir die Erde extratief ausheben lassen. Wehe, mir begegnet da später auch nur ein Schuttbrocken...
29. Juli Blick aus Richtung Straße auf den Hof. Da wächst kein grüner Halm mehr. Unser Eingang ist momentan hinten durch den Anbau.
31. Juli die Feinarbeiten beginnen. Am Stall werden später 4 Regenfallrohre sein, für deren Aufnahme und die der Paddock-Drainagen wird hier das KG-Rohr verlegt.
31. Juli Blick auf unseren neuen Steinreichtum, jetzt kompakt platziert auf der Stall-Rückseite. Vorne im Bild die Drain-Rohre für Paddocks und Longierplatz.
5. August Der moderne Hof braucht natürlich auch Strom- und Datenkabel an neuralgisch wichtigen Punkten. Dafür haben wir schon mal die Leerrohre verlegt.
5. August Die Drainage-Rohre auf den Paddocks sind verlegt und angeschlossen, der Filterkies wartet darauf, verteilt zu werden.
12. August Pflasterarbeiten am Wohnhaus. Da Granitblockstufen leider sehr teuer sind, haben wir uns die eigenen Ressourcen und damit für Eingangsstufen aus Feldsteinen entschieden. Die frostreie Gründung (Beton) war allerdings auch sauteuer...
12. August Frostfreie Gründung für den Nebeneingang. Dusseliger Weise nicht rechtzeitig ausgehoben und wollten hier nicht nochmal den Betonmischwagen kommen lassen. Loch war aber zum Glück kleiner trotzdem dolle Schufterei.
23. August Die Treppe zum Nebeneingang Hundeschleuse ist bereits fertig verfugt, die Hauptreppe zumindest schon fertig verlegt. Als Fugmasse wurde ein Trasszementmörtel gewählt, soll am besten vor Ausblühungen schützen.
23. August Detailblick auf die unverfugte Haupttreppe. Wie bei den Pflastersteinen haben wir hauptsächlich rötliche Steine herausgesucht. Schön dieses Foto zu haben, denn durch das Verfugen ging leider ein Teil des Charmes verloren.
2. September Der Filterkies auf Paddocks und Longierplatz wird mit einem Vlies bedeckt, bevor nochmal 25 cm Sand und irgendwann später dann noch mal eine 10 cm Tretschicht aufgetragen werden.
2. September Sandschicht für die Paddocks. Problem ist, dass die Wegetragschicht knapp 30 cm tieferliegt als das spätere gepflasterte Niveau. Auch haben wir zwischen Stall und Scheune einen Niveauunterschied von fast 70 Zentimetern.
2. September Westliche Giebelseite des Stalls, der neue Longierplatz. Obwohl wir die komplette Rampe weggerissen haben, wird es auch hier wegen Geländeunebenheiten eine Art Terrasse zur Hofseite geben.
2. September Longierplatz von der Straße aus. Der stützende Rand wird befestigt. An den beiden kleinen Türen im Giebel kann man noch sehen, wie hoch die seitlichen Betonrampen anstiegen, die abgerissen wurden.
2. Oktober Zum Abschluß, unsere neue Vorderansciht vor den Gartenarbeiten. Nie mehr durch den Schlamm in Haus waten müssen ;-)) Der Garten soll mal durch einen kleinen schmiedeeisernen Zaun vom Hof abgegrenzt werden.
2. Oktober und nochmal der Blick wie auf Bild 1, wenn auch deutlich herbstlicher und kahler ;-). Was da in der Mitte sprießt ist übrigens Weizen, der Mutterboden kommt vom Acker. So geht unser diesjähriges Großprojekt nun zuende.
Grüße aus der Hundedusche
Thema: Sanierung Am 24.03.2009 von mag geschrieben
So, das ist sie also in Aktion die vielbestaunte Hundeschleuse. Wir notieren: es funktioniert! Und sind zufrieden, dass wir es so gemacht haben.
Annika ließ sich mit einigen Leckerlis bereitwillig in die ausgefeilte Waschanlage locken. Auch unsere Gummistiefel und Blumentöpfe wurden hier schon erfolgreich abgebraust. Und in Zukunft wird uns unser Nachwuchs bestimmt noch zahllose sinnvolle Einsätze bescheren...
Nestbau
Am 16.03.2009 von mag geschrieben
Zusammen mit Heiko, der dieses Wochenende mal wieder zu Besuch war, haben wir tatsächlich noch rechtzeitig das Storchennest gebaut und online gebracht.
Danke fürs Verleihen an Michael (Hubwagen), an Mecki (Forsterbohrer), an Ulf (Stichsäge) und an Norbert fürs Spendieren der Lärchenbretter. Und natürlich an Heiko fürs Mitbauen und die todesmutige Montage auf dem Betonmast...
Jetzt können wir nur hoffen, dass auch ein Storchenpärchen dort einzieht, denn zuletzt haben hier im Ort wohl vor Jahrzehnten Störche genistet.
Wer sowas auch gerne hätte: Anleitung zum Bau eines Storchennestes
Die Bodenplatte aus Lärchenholzbrettern. Heiko bohrt hier die Löcher für die Randbefestigungen.
Beim Befestigen der Seitenwände.
Außenrum Birkenreisig für die Optik... drinnen weiches Heu-Polster für die Kleinen.
Erste Übung mit dem Hebewagen zur Kontolle der alten Nestplattform.
Die alte Plattform war (nicht ganz unerwartet) nicht mehr zu gebrauchen und eine neue Befestigungsmöglichkeit mußte gebastelt werden.
Platz ist auch im kleinsten Körbchen Thomas passt schon noch irgendwie rein. Zu wem gehören nur die Füße da unten links ;-)
Auf dem Weg nach oben, jetzt müßen die Holzbeinchen nur passgenau auf den Betonpfeiler navigiert werden...
... und jetzt passen hoffentlich die Bohrlöcher, bzw. die Gewindestangen lassen sich durchschieben und festziehen, ohne dass einer aus der Kabine purzelt oder das Nest runterfliegt.
Krönender Abschluß: Mittels weißer Farbe auf dem Nestrand erfolgreiche frühere Benutzung durch simulierten Storchenbabyschiss vortäuschen.
Geburtstagshund
Thema: Tiere Rund um den Hof Am 01.03.2009 von mag geschrieben
Unser Hofhund Annika wird heute 2 Jahre alt. Bis auf heimlich auf die Sofas klettern und sich ständig mit anderen Hundemädels anlegen wollen bist Du ganz klar der allerbeste Dobi wo gibt ;-)
Zu dritt
Thema: Außerdem Am 05.02.2009 von mag geschrieben
Wir freuen uns, Verstärkung bekommen zu haben vor nunmehr 3 Wochen kam unsere kleine Tochter zur Welt. Das ist wunderbar, aber leider wird jetzt erstmal noch weniger Zeit für's Blog bleiben Schlafentzug ist ganz schön grausam und daher nutze ich die wenigen ruhigen Momente lieber für ein Schläfchen ;-) Außerdem müssen irgendwie noch diverse Zeichnungen für die Tischlerarbeiten angefertigt werden. Ansonsten ist die Baustelle gerade recht ruhig, wir sitzen gemütlich in unserem warmen Häuschen draußen wabern die Nebel oder klirrt der Frost und warten auf den Frühling und die erste durchgeschlafene Nacht...
Form follows function
Thema: Sanierung Am 15.12.2008 von mag geschrieben
So, wir sind eingezogen und zelebrieren weiterhin das gelebte Provisorium. Aber es ist warm, lichtdurchflutet und der Kachelofen ist mindestens so kuschelig wie er schön ist... Mit diesen Bildern wird 2008 erstmal abgeschlossen, im neuen Jahr stehen aber neue Abenteuer an.
Der Abend vor dem Einzug erstes Probekochen. Allerdings noch auf unserem treuen 2-Flammen-Elektrofeld, da das Gaskochfeld noch umgerüstet werden muss.
Bei schönstem Regenwetter und sattem Matsch fand heute der Umzug von der provisorischen Wohnung ins Haus statt. Jehu!
Die Sofas stehen erst mal da, wo später mal die Leseecke hinkommt.
Blick Richtung Küche. Unser fabulöser Bierzelttisch kommt hier auch wieder zu Ehren bis wir uns um ein angemesseneres Utensiel kümmern können.
Es gibt da noch was an unserem WLAN-Netz zu optimieren... Im Moment gibt\'s im Wohnbereich nur schwachen Empfang, daher haben wir meinen Arbeitsplatz ins noch ungenutzte Bad verlegt.
Da die Küchenschränke noch eine Weile auf sich warten lassen, leben wir nochmal ganz studentisch aus dem Regal.
Blick durch die Halle bei Sonnenschein :-) Im Moment ist ja noch alles offen, someday soll unter dem Trägerbalken eine große Schiebetür Ess- und Wohnzimmer trennen (können).
Das Koch-Cockpit
Thema: Sanierung Am 28.11.2008 von mag geschrieben
Die küchentechnische Mindestanforderung für den Einzug: Arbeitsplatte auf Kochblock mit Spüle und Kochfeld. Als Schränke und Ablagen würden wir uns erstmal mit ein paar billigen Ikea-Regalen behelfen, die dann später in Vorratsraum und Werkstatt Verwendung finden.
Warmes Wasser
Nachdem Tom die Elektrik im Block verlegt hatte, galt es noch einen Durchlauferhitzer zu erwerben und zu installieren. Da die Küche fast 20 Meter vom Wasserspeicher entfernt liegt, war dies so von Anfang an geplant. Nach einigen eingeholten Angeboten und Recherchen schwenkten wir von einem Clage-Modell zu einem etwas simpleren und günstigeren Siemens-Gerät um (DE21400 mit 21 KW).
Erschreckt stellten wir fest, dass das Ganze innendrin einen ziemlich schwabbeligen, billigen Eindruck machte, mit viel Plastik, auch an Übergangsstücken. Dazu muß man sagen, dass wir in der Scheunenküche einen Uralt-Durchlauferhitzer von Stiebel Eltron hatten ein Geschenk aus Papas Mottenkiste. Das Ding sieht dagegen von innen aus wie ein Tresor, alles massive Kupferleitungen, stabil wirkende Verbindungsstücke usw. Wir waren also kurz davor, das Teil wieder zurückzuschicken, jedoch wurde uns dann von mehreren Seiten einschließlich meines Papas versichert, dass (leider) alle Hersteller heute so bauen würden. Wenn dann Druck auf der Leitung wäre, sei auch das Geschwabbel vorbei.
Na ja, so war es dann auch. Mißtrauisch müssen wir daher erstmal konstatieren, dass das Wasser immer schön heiß wird und bisher nichts explodiert ist ;-) Aber wir bleiben wachsam!
Schöne Platte
Die Platte ließen wir von einem Zimmermann aus einem Nachbarort anfertigen. Wir hatten nach fertigen Holzarbeitsplatten recherchiert und auch Angebote von Tischlern eingeholt, die jedoch alle ziemlich teuer waren und selten unseren Wunsch nach durchgehenden Lamellen (also keine Stäbchenoptik) erfüllten. Der Zimmermann hat 5,5 cm dicken Eichenbohlen nun selbst verleimt, sieht perfekt aus. Auch das Ausfräsen für das bündig sitzende Gaskochfeld und des Gefälles für das Unterbauspülbeckens sind wirklich gelungen.
Man möchte die ganze Zeit daran rumstreicheln ;-)
Die Platte wurde mehrfach geölt und wird auch künftig die erste Zeit öfters nachgeölt werden müssen (ggf. auch mit leichtem Anschliff für aufgestellte Holzfasern), bis sie ausreichend satt durchölt ist. Später werden dann ein, zwei Ölungen im Jahr reichen zumal es eine zweite, größere Spüle gegenüber am Fenster geben wird.
Kochstelle
Als Gaskochfeld haben wir von Bosch eine Edelstahlmulde mit 5 Brennern bestellt, nennt sich PCP795HEU Piano a filo und ist baugleich von Siemens und Neff zu erhalten. Die Farbe der Drehknöpfe gab den Ausschlag für Bosch ;-))
Zwar waren übrigens ein Satz Düsen für den Betrieb mit Propangas dabei jedoch (was natürlich nicht in der Verkaufsbeschreibung stand) nicht für den Einsatz in Deutschland geeignet. Sehr witzig. Allerdings schickte Bosch einen Monteur vorbei, der das Problem aus der Welt schaffte völlig kostenfrei. Beruhigend, dass es sowas doch noch gibt.
Die Gasflasche steht draußen, direkt unterm Fenster, gut und trocken verstaut in einer großen Plastiktonne.
Spülstelle
Die Unterbauspüle ist von Smeg wir waren in der Auswahl extrem eingeschränkt, weil Thomas unbedingt so breit wie möglich wollte, wir aber maximal 30 Zentimeter Platz an der geplanten Stelle hatten. Letztendlich hat es mit Ach und Krach und einigen Spezialumbauten am Überlauf gepasst. Die Armatur ist ein günstiges Noname-Ebay-Teil, ist schon erhellend wieviel Geld man für Armaturen los werden kann... Leider ohne Auszugsbrause die waren mir alle einfach zu klobig und hoch.
Kochmöglichkeit in Arbeit. Der gemauerte Korpus ist weiß gestrichen und die Arbeitslatte ist schon da, an Elektrik, Wasser und Gaszufuhr wird noch gebastelt.
Unterbauspüle in Holzarbeitsplatte, natürlich mal wieder eigentlich ein No-Go (nimm doch Granit -> bibber!) Wir werden sehen und berichten ;-)
Blick auf das eingearbeitete Gefälle zum Spülbecken.
Erster Schnee auf neuen Ebereschen
Am 23.11.2008 von mag geschrieben
Auch diesen Herbst haben wir noch ein paar Pflänzchen unter die Erde gebracht, unter Dauerattacke von kalten herbstlichen Regengüssen.
Da wären zum Beispiel weißblühende Sträucher als Hintergrund für Rosen und Stauden (die dann irgendwann mal kommen) direkt an der nördlichen Grundstücksgrenze, z.B. Bauernjasmin, Schneeball und Prachtspiere. Außerdem ein paar klassische Flieder, die Basti bei sich für uns ausgegraben hat (ganz großen Dank dafür!) in der Pflanzlücke zwischen Scheune und den ersten